Reha-Zentrum am Meer - Bad Zwischenahn
Bad Zwischenahn am Meer

REHA-ZENTRUM AM MEER
Klinik für Orthopädische und Rheumatologische Rehabilitation

Klinik für Onkologische Rehabilitation

Unter den Eichen 18
26160 Bad Zwischenahn

04403 / 61-0 04403 / 61-9495

info@rehazentrum-am-meer.de

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Reha-Zentrum am Meer - TOP REHAKLINIK 2017

Reha-Zentrum am Meer - TOP REHAKLINIK 2017



Pressemitteilungen - Reha-Zentrum am Meer

Paukenschlag für Kurorte

Gesetzentwurf macht Hoffnung auf Kuren als Pflichtleistung

Stand: 19. Januar 2021

Die Kur als wertvolle Investition in die eigene Gesundheit: Seit der Gesundheitsreform Mitte der 1990er Jahre haben viele Versicherte keinen Anspruch mehr auf diese zentrale Präventionsleistung. Das könnte sich jetzt ändern.

Der Deutsche Heilbäderverband e. V. und der Heilbäderverband Niedersachsen e. V. setzen sich seit vielen Jahren sehr entschlossen auf Bundesebene dafür ein, dass die Kur wieder als Pflichtleistung der Krankenkassen anerkannt wird. Ein neuer Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) des Bundesministeriums für Gesundheit hat den Ball aufgenommen und beschreibt, das ambulante und stationäre Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten zukünftig von Ermessens- in Pflichtleistungen der Krankenkassen umgewandelt werden sollen. Der entsprechende Kabinettsbeschluss liegt vor.

„Jetzt gilt es, den Elfmeter sicher und zeitnah zu verwandeln“, sagt Dr. Norbert Hemken, Vorsitzender des Heilbäderverbandes Niedersachsen e. V. „Wann könnte ein positives Votum durch den Deutschen Bundestag für diese Beschlussvorlage wichtiger sein, als in der heutigen Zeit.“ Damit verweist Dr. Norbert Hemken auf die enormen persönlichen Belastungen jedes einzelnen in den Jahren der Pandemie. Der Entwurf rücke die ureigene Kompetenz der Kurorte wieder in den Vordergrund. Die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen seien mit ihrer hohen medizinischen Kompetenz und einer ausgezeichneten Infrastruktur zukunftsfähig aufgestellt – für die Gesunderhaltung jedes einzelnen. Von der Kur als Kassenleistung profitiere am Ende die gesamte Bevölkerung.

Zum Vergleich: Noch vor der Gesundheitsreform Mitte der 1990er Jahre wurden bundesweit rund 900.000 ambulante Kuren verschrieben. Danach mussten sich die Kurgesellschaften praktisch neu erfinden. Im Jahr 2019 gab es bundesweit nur rund 30.000 ambulante Vorsorgeleistungen, in Niedersachsen nur rund 4.000. Dadurch, dass die ambulante Vorsorgeleistung durch das neue Gesetz zu einer Pflichtleistung der Krankenkassen wird, würden sich diese Zahlen erholen.

„Ob heilklimatischer Kurort, Moorheilbad, Mineralheilbad oder Thermalheilbad - die deutschen Heilbäder und Kurorte sind europaweit qualitätsführend und gelten als Kompetenzzentren für Prävention und Gesundheit“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Unsere Aufgabe wird es sein, die Kur als Pflichtleistung einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht bekannt zu machen.“

Lichtblicke in Zeiten von Corona

Reha-Zentrum am Meer Bad Zwischenahn

Nicole Renken - Besonderes Dankeschön per Post

Nicole Renken, seit elf Jahren Sozialarbeiterin im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn, freute sich Ende November über ein besonderes Dankeschön per Post. „Pasta und weitere Zutaten für einen italienischen Abend“, sagt die 37-Jährige – übersandt von einem 88-jährigen Patienten und seiner Ehefrau. Der Senior war nach einer orthopädischen OP zur Akut-Nachversorgung in die Klinik gekommen, die wegen der Corona-Pandemie erneut zusätzlich als Akuthaus arbeitet.

Zur anschließenden Reha sollte er auf Wunsch der Krankenkasse noch einmal verlegt werden, was ihn und seine Frau zutiefst besorgte. „Unser Haus kannte er bereits und fühlte sich hier sicher“, erklärt Renken, „die Aussicht auf eine stundenlange Verlegungsfahrt machte ihm Angst. Zudem zeigt er bereits leichte Orientierungsschwierigkeiten.“ Renken hat mit ihm zusammen den Reha-Antrag gestellt und auf eineinhalb Seiten eine ausführliche Begründung für seinen Verbleib in Bad Zwischenahn mitgeliefert. Der ungewöhnlich große Aufwand hat sich gelohnt, der Patient konnte bleiben. „Das Paar war total gerührt, dankbar und erleichtert“, erinnert sich Renken.

Dass ihre Hilfe insbesondere beim „Papierkrieg“ mit den Krankenkassen so wahrgenommen und belohnt wird, freut sie: „Das ist eine tolle Wertschätzung meiner Arbeit.“ Mit einigen Patienten bleibt sie sogar länger in Kontakt – etwa mit der 80-Jährigen, die ihr zum Nikolaus eine Grußkarte und ein selbstgehäkeltes Deckchen schickte. Die Seniorin war im Juli im Reha-Zentrum am Meer gewesen, und Renken hatte ihr beim Widerspruch gegen die begrenzte Kostenübernahme ihrer Krankenkasse geholfen. Ihre Post zum Nikolaus hat sie gerührt: „Dass Patienten so lange den Kontakt halten, weil man sich für sie eingesetzt hat, ist nicht selbstverständlich. Mich macht das richtig glücklich.“

Informationen zur Kampagne und den Initiatoren unter: www.pflegen-online.de/9-lichtblicke-in-zeiten-von-corona

Gesunde Zukunftspläne

Bad Zwischenahn stellt Antrag auf staatliche Anerkennung als Kneipp-Kurort

Kurort als Premiumpartner der Deutschen Zentrale für Tourismus e. V. (DZT)

Pünktlich zum 200. Geburtstag von Sebastian Kneipp im nächsten Jahr, möchte Bad Zwischenahn Kneipp-Kurort werden. Persönlich hat Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor, den umfangreichen „Antrag auf staatliche Anerkennung“ bei Claudia Simon, Leiterin der Abteilung Mittelstand im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, übergeben. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, darf sich Bad Zwischenahn zukünftig „Kneipp-Kurort“ titeln. „Wir haben den Antrag mit sehr viel Power auf den Weg gebracht“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Die Auszeichnung wird Bad Zwischenahn als hochprädikatisierten Touristikstandort für die Zukunft weiter stärken.“ Zuvor hatte der Rat der Gemeinde Bad Zwischenahn einstimmig beschlossen, dass der Antrag gestellt wird. „Das ist ein starkes Votum und wird uns Rückenwind geben“, ergänzt Dr. Norbert Hemken.

Der Zeitpunkt zur Antragsstellung könnte nicht besser sein. Im kommenden Jahr wird der 200. Geburtstag von Sebastian Kneipp gefeiert und Bad Zwischenahn könnte mit der Prädikatisierung zu den Ehrengästen gehören. Ein Geschenk ist schon in der Umsetzung. Im Frühjahr 2021 wird vor dem neuen Gebäude der Onkologischen Rehabilitation im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn das neue Kneipp-Becken eingeweiht.

Und weitere gute Nachrichten hat Dr. Norbert Hemken für Bad Zwischenahn im Gepäck. Neben den in Deutschland touristischen Hochburgen Baden-Baden und Wiesbaden wird Bad Zwischenahn im nächsten Jahr Premiumpartner der weltweiten Kampagne „German.Spa.Tradition. 2021“ der Deutschen Zentrale für Tourismus e. V. (DZT). „Wir haben große Pläne für die Zeit nach den Corona-Beschränkungen“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Die Kampagne wird Bad Zwischenahn überregional bekannter machen und unsere touristische Wertschöpfung ausweiten - Marktanteile werden in der Krise erarbeitet.“

Foto (Bad Zwischenahner Touristik GmbH): Dr. Norbert Hemken übergibt den „Antrag auf staatliche Anerkennung als Kneipp-Kurort“ an Claudia Simon vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

Auszeichnung für das Reha-Zentrum am Meer

Wissenschaftlicher Dachverband Osteologie e. V. (DVO) verleiht Zertifikat

Stand: 14. Juli 2020

Das Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn gehört zu den wenigen Einrichtungen in Niedersachsen, die durch den Wissenschaftlichen Dachverband Osteologie e. V. (DVO) mit dem Zertifikat „Klinisches osteologisches Schwerpunktzentrum DVO“ ausgezeichnet wurden. „Die Auszeichnung macht mich sehr stolz. Sie bestätigt einmal mehr unsere herausragende Qualität und Kompetenz in der Prävention und Versorgung osteologischer Krankheiten“, sagt Geschäftsführer und Kurdirektor Dr. Norbert Hemken. „Vor zehn Jahren haben wir das Zertifikat erstmals erhalten und gehörten schon damals zu den Vorreitern auf diesem Gebiet.“ Insgesamt gibt es in Niedersachsen nur zwei weitere Kliniken, die dieses Zertifikat erlangt haben.

Im Reha-Zentrum am Meer ist eine komplette Osteoporose-Diagnostik auf dem neuesten Stand der medizinischen Erkenntnisse vorhanden. Diese reicht von der Knochendichtemessung über digitales Röntgen bis hin zu diversen Untersuchungen im Labor, wie zum Beispiel der Vitamin D-Messung. „Im Bedarfsfall wird eine Therapie eingeleitet, die unter anderem mit der Erstellung der Medikation, einer Ernährungsberatung mit calciumreicher Kost, einem Sturzprophylaxetraining oder einem Vitamin D-Ausgleich sehr individuell auf den Patienten zugeschnitten ist“, sagt Dr. Gerrit Maier, Funktionsoberarzt und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Reha-Zentrum am Meer.

„Wir bekommen sehr viele Patienten zugewiesen, die gerade einen Knochenbruch erlitten haben. Unser Ziel ist es, einen Beitrag zu leisten, derartige Knochenbrüche zu vermeiden oder aber, weitere Knochenbrüche zu verhindern“, ergänzt Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor des Reha-Zentrums. „Dazu steht uns ein komplettes Therapieangebot mit sehr vielen Maßnahmen in den Bereichen Physio- und Ergotherapie, Ernährung und Medikation zur Verfügung.“

Foto (Wiebke Martens) v.l.: Dr. Gerrit Maier, Funktionsoberarzt und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor, Dr. Gilbert Rosar, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, stellv. Chefarzt der Klinik für Orthopädische und Rheumatologische Rehabilitation, und Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor, freuen sich über die Auszeichnung.

Meilenstein für das Reha-Zentrum

Patienten aus umliegenden Krankenhäusern werden in Bad Zwischenahn aufgenommen

Stand: 01. April 2020

Ein Meilenstein für das Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn, der die umliegenden Krankenhäuser entlastet und gleichzeitig zahlreiche Arbeitsplätze sichert. Seit Dienstag, 31. März 2020, ist klar: Auch Bad Zwischenahn gehört zu den mehr als 20 niedersächsischen Reha-Standorten, die umgehend Patienten aus Krankenhäusern übernehmen sollen. Insgesamt 230 Betten sind dazu vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung bestimmt worden – zunächst befristet bis zum 30. September 2020. „Die Vorbereitung der Entscheidung erfolgte in enger persönlicher Abstimmung mit dem Ministerium, parallel zur notwendigen Gesetzgebung auf der Bundesebene“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Am Ende bin ich sehr dankbar für diese Entscheidung. Die Bestimmung bedeutet, dass wir die Versorgung in dieser herausfordernden Zeit für die Region mit sichern können und Arbeit haben, auch nach den Beschränkungen, die in den letzten Wochen für Reha-Kliniken in Kraft gesetzt wurden.“

Bezüglich der Krankheitsbilder, die im Reha-Zentrum am Meer aufgenommen werden, orientiert sich die Rehaklinik an den eigenen Stärken. So werden dies in erster Linie Patienten sein, die eine orthopädische oder unfallchirurgische Nachbetreuung brauchen. Aber auch Patienten nach anderen Operationen, die einen stabilen Allgemeinzustand aufweisen und nicht auf ein Intensivbett angewiesen sind, können aufgenommen werden.

Die Details der Vergütungen müssen noch auf der Bundesebene ausgehandelt werden. „Wir sind jetzt aufgrund der Dynamik in der Entwicklung bereits ohne feste Zusagen der Politik in Vorleistung getreten. Ich gehe aber davon aus, dass wir auskömmlich vergütet werden und es auch eine angemessene Leerstandsfinanzierung geben wird, denn der Leerstand ist Vorsorge für die erwartete Spitze der Corona-Infektion“, ergänzt Dr. Norbert Hemken.

Auch was die gesamte Organisation betrifft, inklusive Personalplanung, hat das Reha-Zentrum bereits proaktiv zahlreiche Vorbereitungen getroffen. „Mein großer Dank geht hier an die gesamte Mannschaft im Reha-Zentrum“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Jeder Einzelne hat seinen Beitrag durch Engagement, Integrität und Flexibilität geleistet. Jetzt gilt es, diese aktuell nicht einfache Phase auch als Chance zu betrachten und daraus gemeinsam gestärkt herauszukommen.“

Sicher ist, auf das Reha-Zentrum am Meer wird jetzt jede Menge Neues zukommen. Insgesamt werden in Niedersachsen auf Grundlage des Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetzes rund 2.000 zusätzliche Klinik-Betten in Reha-Zentren geschaffen.

Gesundheitsmaßnahmen im Reha-Zentrum am Meer

Stand: 17. März 2020

Gesundheitszentrum am Meer stellt Betrieb für externe Gäste vorläufig ein

Externe Besucher sind im Reha-Zentrum am Meer bis auf weiteres nicht zugelassen

Therapien für stationäre Gäste werden nach Plan durchgeführt

Das Gesundheitszentrum im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn stellt zum 20. März seinen Betrieb für externe Patienten vorläufig ein. Das bedeutet, dass Rezeptierungen durch den niedergelassenen Haus-, Fach- oder Badearzt nicht zur Verfügung stehen. Betroffen sind insbesondere Anwendungen der Krankengymnastik, Massagen und Moorbäder. Das Gesundheitszentrum bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Darüber hinaus hat das Reha-Zentrum am Meer zahlreiche weitere Maßnahmen umgesetzt, um die Mitarbeiter und Gäste weiterhin effektiv vor einem Infektionsrisiko zu schützen. Dazu gehört unter anderem, dass ab sofort keine externen Besucher im Reha-Zentrum am Meer zugelassen sind. Auch der Besuch von Angehörigen ist nicht gestattet.

Für die stationären Gäste werden alle Therapien wie geplant durchgeführt. Schutzmaßnahmen greifen unter anderem damit, dass Gruppentherapien entzerrt und verstärkt Einzeltherapien angeboten werden.

Wellness am Meer stellt Betrieb vorläufig ein

Vorbeugende Maßnahme zum Schutz der Mitarbeiter und Gäste

Stand: 16. März 2020

Um die Mitarbeiter und Gäste im Wellness am Meer in Bad Zwischenahn weiterhin vor einem Infektionsrisiko zu schützen, bleiben das Wellenbad am Meer, das Wellnessdorf am Meer und die Sauna am Meer ab Dienstag, 17. März, auf unbestimmte Zeit geschlossen. Auch die Präventionskurse für externe Gäste im Reha-Zentrum am Meer, dazu gehören Rückenfit, Aquafitness und Beckenbodentraining sowie das Präventionswochenende Aquafitness, sind bis auf weiteres abgesagt. Alle bereits registrierten Teilnehmer werden direkt informiert.

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