Reha-Zentrum am Meer - Bad Zwischenahn
Bad Zwischenahn am Meer

REHA-ZENTRUM AM MEER
Klinik für Orthopädische und Rheumatologische Rehabilitation

Klinik für Onkologische Rehabilitation

Unter den Eichen 18
26160 Bad Zwischenahn

04403 / 61-0 04403 / 61-9495

info@rehazentrum-am-meer.de

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Reha-Zentrum am Meer - TOP REHAKLINIK 2017

Reha-Zentrum am Meer - TOP REHAKLINIK 2017



Pressemitteilungen - Reha-Zentrum am Meer

Gesundheitszentrum öffnet Türen

Lange Pause endet am 18. Oktober – Termine werden ab sofort vergeben

Stand: 12.10.2021

Bewegung ist die beste Medizin. Unter diesem Motto geht das Gesundheitszentrum im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn am Montag, 18. Oktober, wieder an den Start. „Die Bad Zwischenahner und die Patienten aus der Umgebung haben lange darauf warten müssen. Jetzt dürfen wir sagen, es geht wieder los“, freut sich Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor.

Nach vorheriger Rezeptierung durch den niedergelassenen Haus-, Fach- oder Badearzt steht den Patienten ambulant eine Fülle von therapeutischen Angeboten zur Auswahl. Dazu gehören Physiotherapie, Lymphdrainage, Krankengymnastik am Gerät, Bewegungsbad, Thermo-, Hydro- und Elektrotherapieanwendungen, Kneipp-Anwendungen sowie Massagen. „Der eigene Körper wurde in der Coronazeit lange vernachlässigt“, sagt Dr. Günter Dietz. „Wir tragen aktiv dazu bei, damit ein ausgewogenes Leben wieder möglich ist – und dazu gehört Bewegung.“

Die Anfragen nach der Öffnung des Gesundheitszentrums hatten sich in den letzten Wochen enorm gesteigert. Corona bedingt und zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter ist das Gesundheitszentrum seit März 2020 geschlossen. Die Öffnung erfolgt jetzt unter der 2G-Regelung. Wie im gesamten Reha-Zentrum am Meer müssen alle Patienten und Besucher entweder geimpft oder genesen sein.

Semina Onnen, Leiterin Physiotherapie, wird die Behandlungen in gewohnt hoher Qualität gemeinsam mit ihrem Team durchführen: „Viele Patienten kommen seit vielen Jahren regelmäßig zu uns oder haben unser Haus durch eine stationäre Rehabilitation schätzen gelernt. Nach der langen Pause freue ich mich jetzt, die ganz individuellen Wege weiter gezielt und effektiv zu begleiten.“ Kraft und Ausdauer stehen auch für alle auf dem Programm, die zum ersten Mal ihre eigene Gesundheit im Gesundheitszentrum am Meer stärken möchten.

Termine für die Behandlungen werden ab sofort montags bis freitags in der Zeit von 7.30 bis 15.30 Uhr unter der Telefonnummer 04403 61-9393 vergeben. Die Behandlungen selbst finden montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr statt.

Foto (Kurbetriebsgesellschaft): Dr. Günter Dietz und Dr. Norbert Hemken (v.r.) freuen sich mit dem Team vom Gesundheitszentrum auf den Start am 18. Oktober.

Neue Chefärztin fürs Reha-Zentrum

Dr. med. Tanja Trarbach wird neue Chefärztin der Onkologischen Rehabilitation

Stand: 07.10.2021

Priv.-Doz. Dr. med. Tanja Trarbach wird neue Chefärztin der Onkologischen Rehabilitation im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn. Sie folgt Dr. Petra Schönrock-Nabulsi, die zum Ende des Jahres in den Ruhestand wechselt.

Dr. med. Tanja Trarbach ist Hämatologin/Onkologin und Palliativmedizinerin. Sie ist seit mehr als 20 Jahren in der Patientenversorgung tätig und hat diverse leitende Positionen, unter anderem an Universitätskliniken, erfolgreich absolviert.

Neben der Behandlung von unterschiedlichsten Tumorentitäten liegt ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt bei den Gastrointestinalen Tumoren. Die Lebensqualität und die ganzheitliche Versorgung ihrer Patienten ist ihr in allen Phasen der Erkrankung, die neben der Diagnose und Therapie auch die Rehabilitation beinhaltet, nach eigener Aussage eine Herzensangelegenheit. Die letzten sechs Jahre war sie Geschäftsführende Direktorin und Chefärztin des Zentrums für Tumorbiologie und Integrative Medizin am Klinikum Wilhelmshaven. Am 1. Dezember kommt sie nach Bad Zwischenahn.

Ihr Studium der Humanmedizin absolvierte Dr. Tanja Trarbach an der Universität/Gesamthochschule Duisburg/Essen sowie an einer der damals renommiertesten Stammzelltransplantationseinheiten der USA, an der University of Nebraska. Im Anschluss arbeitete sie circa 20 Jahre an universitären onkologischen Spitzenzentren, unter anderem an dem Westdeutschen Tumorzentrum in Essen und dem Comprehensive Cancer Center in Freiburg. Neben der Versorgung von Patienten mit verschiedensten Tumorerkrankungen fokussierte sie sich auf die Therapie von Gastrointestinalen Tumoren ebenso wie auf die Integration von Lebensqualitätsbefragungen in Forschungsprojekten und dem klinischen Alltag. Insbesondere das Thema Darmkrebs vertrat sie nicht nur lokal, sondern auch in nationalen Arbeitsgruppen sowie auf internationalen Kongressen.

Im Jahr 2014 übernahm sie die Position der Medizinischen Direktorin der iOMEDICO AG (klinisches Auftragsforschungsinstitut und Clinical Research Organisation) in Freiburg. Hier lag die Konzeption, Durchführung und Auswertung von Studien und Versorgungsregistern in ihrer Verantwortung. Es folgte im Jahr 2015 die Tätigkeit in Wilhelmshaven, wo sie ein interdisziplinäres Zentrum etablierte. Im Jahr 2020 habilitierte sie an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg Essen.

Dr. Tanja Trarbach ist verheiratet, Mutter einer zehnjährigen Tochter und lebt mit ihrer Familie derzeit in der Stadt an der Jade. Sie sei sehr gespannt darauf, Bad Zwischenahn, mit seiner hervorragenden Infrastruktur, zahlreichen Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie einer reizvollen Natur, kennenzulernen. „Vor allem freue ich mich auf mein neues Team und die Kollegen aus den verschiedensten Berufsgruppen im Hause. Gerne bringe ich meine langjährige Erfahrung als Hämatologin/Onkologin unter besonderer Berücksichtigung der persönlichen Therapieziele der Patienten sowie der multiprofessionellen Zusammenarbeit der verschiedensten Disziplinen, die in Bad Zwischenahn ein großes und hochwertiges Behandlungsspektrum bereithalten, ein“, sagt Dr. Tanja Trarbach.

„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, eine TOP-Onkologin für diese Position zu gewinnen", sagt Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor. „Tanja Trarbach wird unsere Mitarbeiter und unsere Patienten mit ihrer Expertise erfolgreich in Richtung Zukunft führen und die Behandlungsziele und Aufgaben unserer Onkologischen Rehabilitation fortschrittlich begleiten."

Foto (Wiebke Martens) v.l.: Wolfgang Mickelat, Aufsichtsratsvorsitzender Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn mbH, Dr. med. Tanja Trarbach und Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer Reha-Zentrum am Meer, freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Teststraßen werden abgebaut

Corona-Schnelltest-Zentrums in der Wandelhalle schließt zum 11. Oktober

Stand: 29.09.2021

Es wurde in kürzester Zeit aufgebaut und seit März diesen Jahres erfolgreich unter hohen medizinischen Standards und unter ärztlicher Leitung von der Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn betrieben: das Corona-Schnelltest-Zentrum in der Wandelhalle in Bad Zwischenahn. Jetzt werden die Teststraßen zum 11. Oktober abgebaut.

Gründe dafür sind zum einen die rückläufigen Testnachfragen aber auch die neue Corona-Testverordnung. Kostenlose Schnelltests sollen zukünftig nur für Menschen angeboten werden, die nicht geimpft werden können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung gibt. Für die Mehrheit bedeutet dies, dass die Tests kostenpflichtig werden. Eine Umfrage im Test-Zentrum hat ergeben, dass die Bereitschaft der Befragten, die Tests selbst zu zahlen, bei unter 30 Prozent liegt.

„Mit rund 20.000 Testungen in den letzten Monaten können wir sehr zufrieden sein. Der technische und personelle Aufwand, der jetzt unter anderem durch ein neues Bezahlsystems notwendig wäre, übersteigt nach unserer Einschätzung deutlich die prognostizierte Nachfrage nach Tests“, sagt Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor. „Zuletzt unterlag das kostenfreie Angebot großen Schwankungen, immer im Zusammenhang mit den sich verändernden Corona-Verordnungen des Landes Niedersachsen.“

Ein Rückgang der Nachfrage sei in den letzten Wochen deutlich zu beobachten - von mehr als 400 Testungen an vier Teststraßen pro Tag in Spitzenzeiten zu aktuell etwa 380 Testungen pro Woche an nur einer Teststraße. In Absprache mit den örtlichen Verbänden und der Gemeindeverwaltung habe sich die Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn daher für die Schließung entschieden.

„Mein großer Dank geht an alle Beteiligten, die das Corona-Schnelltest-Zentrum in den letzten Monaten mit sehr viel Engagement, Flexibilität und Herzblut, auch an den Wochenenden und frühen Stunden, betrieben haben“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. „Durch die rückläufigen Inzidenzen und die steigenden Impfquoten entsteht eine Redundanz, die ich gesamtgesellschaftlich positiv betrachte.“

„Walk & Talk“ am Meer

Neuer Wochenendkurs Walking startet am 22. Oktober im Reha-Zentrum am Meer

Stand: 29.09.2021

Sportlich aktiv sein und gleichzeitig die Gegend rund um das Zwischenahner Meer erkunden. Das ist möglich mit dem neuen Wochenendkurs Walking des Reha-Zentrums am Meer in Bad Zwischenahn. Unter dem Motto „Walk & Talk“ erleben die Teilnehmer nicht nur eine gesunde Sportart, sondern kommen gleichzeitig mit anderen Sportlern ins Gespräch. Los geht es am Freitag, 22. Oktober, von 13.30 bis 16.30 Uhr, am Samstag, 23. Oktober, von 10.30 bis 12.45 Uhr, und am Sonntag, 24. Oktober, von 10.00 bis 12.15 Uhr. Treffpunkt ist der Eingangsbereich Haus 6 im Reha-Zentrum am Meer.

Teilnehmen können sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene, die drei bis vier Stunden mit kleinen Pausen walken können. Der Kurs findet bei jedem Wetter draußen statt. Wetterfeste Kleidung sollte daher mitgebracht werden.

Die Kursgebühr beträgt 120 Euro. Da es sich um einen von der Zentralen Prüfstelle für Prävention zertifizierten Kurs handelt, können sich die Teilnehmer bei vollständiger Teilnahme und nach Rücksprache mit der Krankenkasse die Gebühren für den Kurs erstatten lassen. Informationen und Anmeldungen unter Telefon 044 03 61-9152 oder praevention@rehazentrum-am-meer.de (max. 15 Teilnehmer pro Kurs). Eine Unterbringung in Bad Zwischenahn kann auf Wunsch und nach individueller Absprache dazu gebucht werden.

Für alle Teilnehmer gilt die 2G-Regelung. Ein Nachweis muss am 22. Oktober erbracht werden.

Neuer Präventionskurs startet am 29. September im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn

Stand: 08.09.2021

Ein neuer Präventionskurs Beckenbodentraining speziell für Frauen startet am Mittwoch, 29. September, im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn. Insgesamt beinhaltet das Training zehn Einheiten à 60 Minuten und beginnt jeweils um 17 Uhr.

In dem Kurs dreht sich alles rund um das Thema Beckenboden. Neben theoretischen Inhalten, wie Anatomie und Physiologie, werden die Wahrnehmung und die isolierte Anspannung des Beckenbodens erlernt. Ziel ist es, die Kräftigung und die Ausdauer der Beckenbodenmuskulatur zu steigern. Ergänzt wird das Programm durch Übungen zur Verbesserung der Bauch- und Rückenmuskulatur, um Haltungsschäden oder Rückenschmerzen vorzubeugen.

Die Kursgebühr beträgt 120 Euro. Die Teilnehmer können sich bei regelmäßiger Teilnahme und nach Rücksprache mit der Krankenkasse die Gebühren für den Kurs erstatten lassen. Informationen und Anmeldungen unter Telefon 044 03 61-9152 oder praevention@rehazentrum-am-meer.de (max. 15 Teilnehmer pro Kurs).

Neurologische Rehabilitation am Meer

Stand: 24.08.2021

• Ammerland-Klinik und Reha-Zentrum am Meer kooperieren im Bereich der Neurologischen Frührehabilitation
• Chance für die gesamte Region

Der Weg für eine neue Indikation im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn ist geebnet. Neben der Orthopädischen und der Onkologischen Klinik wird es zukünftig auch eine Neurologische Rehabilitation im Kurort geben. „Die Etablierung der Neurologischen Rehabilitation ist eine herausragende Chance – für das Reha-Zentrum am Meer und die gesamte Region. Sie schließt eine Lücke in der medizinischen Versorgung im Nordwesten, sichert bestehende Arbeitsplätze und schafft auch neue“, sagt Geschäftsführer und Kurdirektor Dr. Norbert Hemken. „Gerade im Bereich der Neurologie erwarte ich zudem einen steigenden Bedarf.“

Die Ammerland-Klinik in Westerstede wird in der Umsetzung ein wichtiger Kooperationspartner. Die Vorbereitungen dazu laufen seit mehreren Jahren. Der Start kommt zum richtigen Zeitpunkt. Die Kapazitäten der Neurologischen Rehabilitation sind im Nordwesten stark begrenzt und die Unterversorgung erschwert aktuell die Gesundung vieler Patienten. „Für einen bestmöglichen Therapieerfolg ist es wichtig, dass die betroffenen Patienten nahtlos überführt werden. In den letzten 2,5 Jahren hatten wir immer wieder Probleme, diese an eine Klinik zu überweisen, die die entsprechende Neurologische Frühreha anbietet. Durch die Kooperation mit dem naheliegenden Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn wird sich diese Situation nun verbessern. Ein entscheidender Schritt, um die optimale und wohnortnahe Versorgung von Patienten sicherzustellen“, berichtet Axel Weber, Hauptgeschäftsführer der Ammerland-Klinik.

Die Neurologie in der Ammerland-Klinik gehört zu den größten neurologischen Einheiten im Nordwesten Deutschlands. Behandelt werden in der frühzeitigen Rehabilitationsmedizin Patienten mit schweren Schädel-Hirn-Trauma. Diese können beispielsweise in Folge eines Unfalls, eines SchIaganfalls, einer Hirnblutung oder einer schweren Hirninfektion auftreten. „Unsere Patienten sind häufig gelähmt, leiden unter Schluck- und Sprachstörungen, haben Bewusstseinsstörungen oder einen künstlichen Atemwegszugang. Die Akutbehandlung ist zwar prinzipiell abgeschlossen, dennoch sind sie kaum zur Mitarbeit in der Therapie fähig. In dieser Phase ist es sehr wichtig, die akutmedizinische Behandlung mit rehabilitativen Aspekten zu kombinieren. Zu unserem Team gehören deshalb neben dem ärztlichen Dienst und der neurologisch-fachspezifischen Pflege unter anderem auch erfahrene Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Atmungstherapeuten und Neuropsychologen“, erläutert Dr. Antonio Santoro, Leitender Arzt, Neurologische Frührehabilitation Ammerland-Klinik.

Sobald es der medizinische Zustand der Patienten zulässt, erfolgt zukünftig die nahtlose Verlegung in das Reha-Zentrum am Meer. „Wir übernehmen die Patienten, bei denen keine intensivmedizinische Überwachung mehr notwendig ist und die in den einfachen Aktivitäten des täglichen Lebens, dazu gehören beispielsweise die Körperpflege und die Nahrungsaufnahme, fit sind“, sagt Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor im Reha-Zentrum am Meer. „Das Ziel unseres Teams, bestehend aus hoch qualifizierten Ärzten, Therapeuten sowie Pflege- und Servicekräften, ist die selbstständige Lebensführung beziehungsweise die Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit.“

Die Indikationserweiterung ermöglicht im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn gleichzeitig weitere bauliche Fortschritte. Der erste Bauabschnitt soll im Januar 2022 starten. Der zweite Bauabschnitt beginnt Ende 2024. Bis Anfang 2027 entstehen neben einem neuen Eingangsbereich neue Büro-, Arzt- und Therapieräume sowie 66 zusätzliche Patientenzimmer. Das bauliche Investitionsvolumen beträgt rund 44 Millionen Euro. Insgesamt wird es rund 120 neurologische Behandlungsplätze geben. 82 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.

„Die Indikationserweiterung und die damit verbundenen Baumaßnahmen sind wichtige Investitionen in unsere Zukunft. Wir wollen weiter wachsen, konkurrenzfähig bleiben und damit stetig noch bessere Bedingungen für alle Mitarbeiter und Patienten generieren“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. Für die Umsetzung und den Aufbau werden einerseits der gute Ruf und der hohe Qualitätsanspruch des Reha-Zentrums am Meer genutzt. Gleichzeitig werde durch das Vorhaben das wirtschaftliche Risiko, welches gerade in Krisenzeiten durch Monokulturen entstehen kann, minimiert.

Auch die Kostenträger haben den Versorgungsbedarf im Nordwesten bestätigt und die Indikationserweiterung Neurologie in Bad Zwischenahn begrüßt. „Die Gespräche mit unseren Kostenträgern haben uns in unseren Plänen bestärkt“, sagt Dr. Norbert Hemken. Die ersten Patienten werden im zweiten Quartal 2024 im Kurort erwartet.

Foto v.l. (Wiebke Martens, Reha-Zentrum am Meer): Chance der Zukunft erkannt: Dr. Norbert Hemken, Axel Weber, Dr. Antonio Santoro und Dr. Günter Dietz freuen sich auf das neue Projekt.

Förderung macht fit

Stand: 07.07.2021

• Heilbäderverband Niedersachsen startet neues Projekt
• Förderung durch das Land Niedersachsen

Wer gesund ist, sollte gesund bleiben. Zu diesem Zweck startet der Heilbäderverband Niedersachsen e. V. ein neues Projekt. Zukünftig sind speziell auf verschiedene Zielgruppen ausgerichtete Präventionskurse buchbar, die nicht nur Spaß machen, sondern vor allem fit halten. Und das vor der Kulisse der Kur- und Heilbäder in Niedersachsen – von der Nordseeküste bis hin zum Osnabrücker Land, dem Harz und der Lüneburger Heide.

Gefördert wird das Projekt vom Land Niedersachsen mit einem Zuschuss von mehr als 100.000 Euro. Eine 80-prozentige Finanzierung erfolgt durch die NBank. „Wir sind in Niedersachen schon jetzt bundesweit führend im Bereich Prävention“, sagt Dr. Norbert Hemken, 1. Vorsitzender des Heilbäderverbandes Niedersachsen. „Mit unserem neuen Vorhaben werden wir diese Position weiter stärken.“

Zahlreiche Präventionskurse sind geplant, sowohl für bestimmte Branchen als auch für den Endverbraucher. Schwerpunkte werden die Bereiche Entspannung, Stressbewältigung, Bewegung und Ernährung sein. Alle haben das gleiche Ziel: die Gesunderhaltung.

Auch die Vernetzung der Kur- und Heilbäder steht bei diesem Förderprojekt im Fokus. „Uns ist die Kommunikation untereinander sehr wichtig, um Synergieeffekte sinnvoll zu nutzen“, ergänzt Ilka Lemkemeyer, Geschäftsstellenleiterin Heilbäderverband Niedersachsen. „So wird beispielsweise ein Therapeutenpool entstehen, damit alle Angebote niedersachsenweit in allen Kur- und Heilbädern stattfinden können.“

Besonders attraktiv: Wer ein Angebot bucht, kann sich die Kosten für maximal zwei Kurse pro Jahr nach Rücksprache mit der gesetzlichen Krankenkasse erstatten lassen.

Die ersten Angebote starten voraussichtlich im Herbst 2021. „Dann heißt es, gesund sein und gesund bleiben“, sagt Ilka Lemkemeyer. Die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen bieten dafür mit ihrer kurörtlichen Infrastruktur, ihrer ausgezeichneten medizinischen Versorgung, einschließlich gut ausgearbeiteten Hygienekonzepten, die besten Voraussetzungen.

Vorstand wiedergewählt

Dr. Norbert Hemken weiter 1. Vorsitzender vom Verbund Norddeutscher Rehakliniken

Stand: 01.07.2021

Geschäftsführer, Chefärzte, Qualitätsmanagementbeauftrage: Vertreter aus 15 Kliniken trafen sich jetzt zur Tagung des Verbundes Norddeutscher Rehakliniken e. V. (VNR) in Bad Bevensen.

Auf der Agenda standen unter anderem die Vorstandswahlen. Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer Reha-Zentrum am Meer, wurde in seiner Funktion als 1. Vorsitzender des VNR für die nächsten drei Jahre wiedergewählt. Ebenso bestätigt wurde sein Stellvertreter, Dr. Ernst Knoglinger von der Kirchbergklinik Bad Lauterberg.

Berichtet wurde unter anderem über die zukunftsweisende Entwicklung des VNR während der Pandemie. Besonders erfolgreich hat sich die Zusammenarbeit mit der Gesundheitspolitik auf Bundes- und Landesebene gezeigt. So wurde beispielsweise die Konstruktion der Rettungsschirme für die Rehakliniken begleitet. Auch die Etablierung der Krankenhausbehandlungen in den Rehakliniken wurde durch den Einfluss des VNR gestärkt.

„Die Pandemie hat die Rehakliniken in den letzten Monaten vor enorme Herausforderungen gestellt“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Unser Ziel ist es, weiterhin alle Interessen zu bündeln und uns gemeinsam für eine ausgezeichnete Qualität, angemessene Pflegesätze und eine angemessene Bezahlung unserer Beschäftigen einzusetzen.“

Foto: VNR (v.l.): Dr. Norbert Hemken, Dr. Ernst Knoglinger, Detlef Bätz als Veranstalter (Geschäftsführer Diana-Klinik) und Nils Aldag, Kassenwart, in Bad Bevensen

Kur als Kassenleistung

Stand: 01.07.2021

• Engagement vom Deutschen Heilbäderverband (DHV) und vom Heilbäderverband Niedersachsen (HBV) erfolgreich
• Ambulante Vorsorgeleistungen werden zu Pflichtleistungen der Krankenkassen

Gesetzlich Versicherte können aufatmen – und das in einem der 43 hochprädikatisierten Kurorten und Heilbädern in Niedersachsen. Denn: die ambulante Vorsorgeleistung, früher Badekur genannt, wird wieder zur Pflichtleistung der Krankenkassen. Am Freitag, 25. Juni 2021, hat auch der Bundesrat dem Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) des Bundesministeriums für Gesundheit zugestimmt. Damit haben Versicherte in ganz Deutschland schon bald einen gesetzlichen Anspruch auf einen dreiwöchigen Aufenthalt mit effektiven Präventionsmaßnahmen in einem anerkannten Kurort.

„Eine großartige Nachricht für tausende Menschen“, sagt Dr. Norbert Hemken, 1. Vorsitzender des Heilbäderverbandes Niedersachsen. „Der Deutsche Heilbäderverband und der Heilbäderverband Niedersachsen haben sich seit vielen Jahren sehr entschlossen auf Bundesebene dafür eingesetzt, dass die Kur wieder als Pflichtleistung der Krankenkassen anerkannt wird. Jetzt wurde der Elfmeter verwandelt.“

Und auch der Zeitpunkt könnte nicht passender sein. So haben die enormen persönlichen Belastungen jedes einzelnen in den Jahren der Pandemie stark zugenommen. Die Aufgabe der Kur- und Heilbäder in Niedersachsen ist es jetzt, mit ihrer hohen medizinischen Kompetenz und einer ausgezeichneten Infrastruktur, die Kur als Pflichtleistung einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht bekannt zu machen und auch den Ärzten außerhalb der Kurorte zu zeigen, was Kurortmedizin bei modernen Zivilisationskrankheiten zu leisten vermag. „Wir erwarten, dass mittelfristig wieder rund 250.000 Maßnahmen pro Jahr bundesweit und anteilig mindestens 50.000 ambulante Vorsorgemaßnahmen in den Heilbädern und Kurorten in Niedersachsen durchgeführt werden können“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. Dies bedeute für Niedersachsen gleichzeitig ein Plus von einer Million Übernachtungen.

Zum Vergleich: Noch vor der Gesundheitsreform Mitte der 1990er Jahre wurden bundesweit rund 900.000 ambulante Kuren verschrieben. Danach mussten sich die Kurgesellschaften praktisch neu erfinden. Im Jahr 2019 gab es bundesweit nur rund 30.000 ambulante Vorsorgeleistungen, in Niedersachsen nur rund 4.000.

„Die Kurorte bekommen durch das Gesetz ihre ureigene Kompetenz zurück“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Am Ende profitieren davon Mensch und Wirtschaft gleichermaßen.“ So seien neben der Gesunderhaltung zahlreiche positive Effekte durch die steigenden Aktivitäten in den Kur- und Heilbädern unter anderem in Bezug auf den touristischen Umsatz, die Wertschöpfungssteigerung der Akteure und Einrichtungen sowie der Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze zu erwarten.

Eine Herausforderung sei es, die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen gut auf den zu erwartenden Gästezuwachs vorzubereiten. Der Heilbäderverband Niedersachsen hat dazu bereits neue Projekte angeschoben und wird seine Mitglieder entsprechend begleiten.

Reha im freien Fall

Stand: 02.06.2021

• Corona ist nicht vorbei
• Verbund Norddeutscher Rehakliniken e. V. (VNR) und Heilbäderverband Niedersachsen e. V. (HBV) plädieren für Verlängerung des Rettungsschirms

Die sinkenden Corona-Infektionszahlen machen in vielen Bereichen Hoffnung. Doch: Corona ist nicht vorbei. Das müssen aktuell viele Rehabilitationskliniken in Deutschland erleben. Die Situation ist hier nach wie vor sehr angespannt. Aufgrund der strengen Vorgaben in Bezug auf die Abstands- und Hygienebestimmungen sind die Häuser trotz Nachfrage nach wie vor nicht voll ausgelastet – und das bei gleichbleibenden laufenden Kosten. Einige Kliniken mussten aufgrund von Corona-Ausbrüchen die kompletten Einrichtungen sogar für mehrere Tage schließen. Dazu kommt, dass die Krankenkassen das politisch gestärkte Wunsch- und Wahlrecht der Patienten vermehrt aushebeln und diese gezielt in die „Billig-Reha“ steuern. Alles zusammen ein wirtschaftlicher Absturz für die Rehabilitationskliniken.

Genau in dieser Notlage hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am 28. Mai 2021 einen Verordnungsentwurf vorgelegt, wonach der Rettungsschirm des Bundes am 15. Juni 2021 beendet werden soll. Dieser hatte die Corona-bedingten Ausfälle und Mehrkosten bislang bis zu 50 Prozent ausgeglichen. „Ein freier Fall für die Reha“, sagt Dr. Norbert Hemken, Vorstandsvorsitzender des Verbundes Norddeutscher Rehakliniken (VNR) und 1. Vorsitzender des Heilbäderverbandes Niedersachsen e. V. „Die Entscheidung wird für viele Klinken definitiv das ‚Aus‘ bedeuten. Mit schweren Folgen für das gesamte Gesundheitssystem in Deutschland.“

Der Verbund Norddeutscher Rehakliniken e. V. (VNR) und der Heilbäderverband Niedersachsen e. V. (HBV) fordern daher eine Verlängerung des Rettungsschirms bis zum Jahresende. „Der Rettungsschirm muss nicht gestoppt, sondern seine Löcher müssen gestopft werden“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. Der Bund gehe mit seinen positiven Prognosen zu den Belegungszahlen kein Risiko ein. Kämen die Patienten schnell zurück, müssten trotz Rettungsschirm auch keine Ausfälle kompensiert werden. Er selber sehe den nächsten Monaten noch verhalten optimistisch entgegen. „Wir haben Corona noch längst nicht überwunden. Der Verordnungsentwurf steht für ein freies Aufatmen. Die Maske im Gesicht wird dabei übersehen.“

Krankenkassen schwächen Reha

Verbund Norddeutscher Rehakliniken e. V. (VNR) fordert sofortiges Handeln zum Überleben

Stand: 14.04.2021

• Krankenkassen zahlen 580 Mio. Euro weniger für Reha und Vorsorge • Corona-Zuschlag der Krankenkassen für Reha-Einrichtungen kommt nicht an • Verweigerungs-Haltung der Krankenkassen schwächt Mensch und Wirtschaft gleichermaßen

Pflegbedürftigkeit vermeiden, Arbeitsunfähigkeitstage reduzieren, Krankenhausausgaben minimieren und dabei gleichzeitig Lebensperspektiven öffnen und die Sozialsysteme entlasten. Das klingt zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man sich die Leistungen der Rehabilitationskliniken in Deutschland verinnerlicht. Eben diese genannten Ziele werden hier Tag für Tag durch einen enorm hohen Einsatz aller Mitarbeitenden erreicht. Doch wie lange noch?

Die Situation in zahlreichen niedersächsischen Rehakliniken ist bedrohlich. Viele sehen sich in ihrer Existenz gefährdet. Die Gründe dafür sind plausibel. Allein im letzten Jahr haben beispielsweise die gesetzlichen Krankenkassen nach den vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) veröffentlichten vorläufigen Finanzergebnissen 580 Mio. Euro weniger für Reha und Vorsorge ausgegeben. Das entspricht einem Minus von 15,2 Prozent. Kein anderer Leistungsbereich verzeichnet solch einen massiven Rückgang. „Die Reha-Bremse ist nicht nur kurzfristig gedacht, sie schwächt Mensch und Wirtschaft gleichermaßen“, sagt Dr. Norbert Hemken, Vorstandsvorsitzender des Verbundes Norddeutscher Rehakliniken (VNR). „Die Einsparungen werden Lebensperspektiven und Sozialsysteme langfristig mit voller Wucht treffen.“

Neben den Einsparungen der gesetzlichen Krankenkassen nehmen die Belegungsrückgänge in den Reha-Einrichtungen pandemiebedingt weiter zu. Eine Umfrage des Verbandes der Privatkliniken Niedersachsen und Bremen e. V. hat ergeben, dass die Zahl der stationär behandelten Patienten im Jahr 2020 gegenüber 2019 um 20 Prozent zurückgegangen ist. Im Januar und Februar 2021 lag die Auslastung durchschnittlich nur noch bei 68 Prozent – bei gleichbleibenden laufenden Kosten. Der Rettungsschirm läuft zum 31. Mai 2021 aus und noch ist nicht klar, ob dieser wie gefordert vor dem Hintergrund der aktuellen pandemischen Lage bis zum 31. Dezember 2021 verlängert wird.

Auch der von den Krankenkassen zu zahlende Corona-Zuschlag für pandemiebedingte Mehrkosten ist noch nicht bei den Reha-Einrichtungen angekommen – obwohl dieser bereits im November 2020 gesetzlich beschlossen wurde. „Die Verweigerungs-Haltung der Krankenkassen darf nicht weiter hingenommen werden“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. „Der Gesetzgeber muss diese zweite Bremse schnellstmöglich lösen und eine gesetzliche Grundlage für unsere Verhandlungen mit den Krankenkassen aus Bundesebene schaffen.“ Ansonsten werde es sehr düster, so die Prognose des VNR.

1.000 Tests am Tag

Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn etabliert Corona-Schnell-Test-Zentrum in Bad Zwischenahn

Stand: 13.04.2021

Sich kostenlos und wohnortunab¬hängig testen lassen: in Bad Zwischenahn ist das seit dem 29. März möglich. Die Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn mbH, die das Corona-Schnell-Test-Zentrum im Auftrag der Gemeinde Bad Zwischenahn als eigenen Geschäftsbe¬reich etablieren wird, hat einen erfolgreichen Start hingelegt. Über 700 Personen sind bereits im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Kurbetriebsgesellschaft, Unter den Eichen 23, getestet worden. 1.057 Termine sind insgesamt gebucht. Eine Person wurde bislang positiv getestet.

„Bis zur letzten Woche hatten wir eine 100-prozentige Auslastung“, berichtet Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor. „Grund genug, um die Kapazitäten auszuweiten und einen Beitrag zur Eingrenzung der Corona-Pandemie zu leisten.“ Die Kurbetriebsgesellschaft plane daher, das Corona-Schnell-Test-Zentrum ab Ende April in den Lesesaal der Wandelhalle zu verlegen. Dann wären dort mit vier parallelen Teststationen bis zu 1.000 Tests am Tag möglich. Weitere sechs parallele Teststationen könnten ergänzt werden. „Wir bereiten uns aktiv auf die Zeit der Öffnungen vor“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. „Mit einem negativen Testergebnis wären dann die Übernachtung, das Shoppen oder der Besuch in unseren Restaurants und Gastronomiebetrieben wieder möglich - wenn die Bundespolitik den notwendigen Rahmen setzt.“

Termine für das Corona-Schnell-Test-Zentrum in Bad Zwischenahn können online unter www.ammerlandtest.de gebucht werden, alternativ über die Hotline der Gemeinde Bad Zwischenahn, Telefon 04403 604 406. Das Testergebnis erhalten die Besucher circa 20 Minuten nach dem Abstrich per SMS auf das Handy. Die Testbescheinigung kann digital abgerufen werden.

Foto: Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn mbH: Geschäftsführer und Kurdirektor Dr. Norbert Hemken mit einer Kollegin vor dem Corona-Schnell-Test-Zentrum in Bad Zwischenahn.

100 Punkte für Reha-Zentrum am Meer

Große Freude über Spitzenwert bei Qualitätssicherungsverfahren

Stand: 01.04.2021

Bestnoten für das Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn. Die Reha-Klinik nimmt regelmäßig an den Qualitätssicherungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung teil. Seit vielen Jahren werden dafür Qualitätspunkte vergeben. Das aktuelle Ergebnis des Reha-Therapiestandards nach einem Gelenkersatz im Hüft- und Kniebereich kann sich sehen lassen: 100 Punkte, gleich volle Punktzahl für das Reha-Zentrum am Meer. „Bei diesem Ergebnis bekommt man schon eine Gänsehaut“, sagt Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor. „Mit über 90 Punkten sind wir fast immer im oberen Drittel der Deutschen Reha-Einrichtungen zu finden. 100 Punkte ist Premiere.“

„Das Ergebnis spiegelt den hohen Qualitätsstandard in unserer Klinik wider“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. „Besonders stolz macht mich, dass es eine gemeinsame Leistung ist, die durch das gute Zusammenspiel von verschiedenen Abteilungen in unserem Haus erreicht wurde.“

Überwacht hat den Prozess Dr. Gilbert Rosar, stellvertretender Chefarzt. Beteiligt an der Erfüllung sind nahezu alle medizinischen Abteilungen des Reha-Zentrums am Meer. Dazu gehören die Pflege, die Physio- und Sporttherapie, die Ergotherapie, die Ernährung, der Sozialdienst und die Psychologie. Da es hier auch um die Anzahl und die Verteilung der Therapien geht, haben ebenso die Therapieplanung und die IT-Abteilung einen Anteil am Spitzenwert.

Foto, Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn (KBG), v.l.: Dr. Gilbert Rosar, stellvertretender Chefarzt, Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor, und Geschäftsführer und Kurdirektor Dr. Norbert Hemken, freuen sich über die volle Punktzahl.

Kurwesen ist nicht Tourismus

Heilbäderverband Niedersachsen e. V. (HBV) fordert Blick auf Gesundheitsstandorte

Stand: 18.03.2021

Gesundung und Erholung in einer intakten Natur – danach streben aktuell in Niedersachsen mehr als sieben Millionen Menschen vergebens. Sie alle sind unter normalen Bedingungen jährlich in den Kur- und Heilbädern in Niedersachsen zu Gast. Und das nicht zum Spaß. Die Besucher finden in den Gesundheitsstandorten die notwendige medizinische Versorgung in der Nachbehandlung, um Schmerzen zu lindern. Beispielsweise in der Ambulanten Badekur. Hier übernachten die Patienten nicht in einer Klinik, sondern in einer selbst gebuchten Unterkunft. Das ist aktuell nicht möglich. Ebenso wird das eigene Immunsystem mit Hilfe der ortsgebundenen Heilmittel oder der Thermen in den Gesundheitsstandorten präventiv gestärkt. Gerade das wäre aus Sicht des Heilbäderverbandes Niedersachsen e. V. (HBV) ein weiterer Baustein zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. „Ein funktionierendes Immunsystem hat einen großen Einfluss auf einen milden Krankheitsverlauf“, sagt Dr. Norbert Hemken, 1. Vorsitzender des Heilbäderverbandes Niedersachsen e. V. „In der Corona-Politik wird dieser Aspekt der Vor- und Nachsorge völlig außer Acht gelassen. Ebenso die Gesundung der Patienten, die an chronischen Erkrankungen leiden und die über Jahre durch ihren regelmäßigen Besuch in den Kur- und Heilbädern eine Milderung ihrer Leiden erfahren durften.“

Der HBV plädiert daher eindringlich an die Landes- und Bundesregierung, die Kur- und Heilbäder ab Ostern zu öffnen - für die Gesundung und Gesunderhaltung von mehreren Millionen Menschen. „Kurwesen ist nicht Tourismus und muss in der Gesundheitspolitik endlich Gehör finden“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. „Es kann nicht sein, dass die Chancen, die die Kur-und Heilbäder mit ihrer kurörtlichen Infrastruktur, ihrer ausgezeichneten medizinischen Versorgung, einschließlich gut ausgearbeiteten Hygienekonzepten, bieten, einfach im Keim ersticken.“

Sollte es Vorbehalte gegen eine landesweite Regelung geben, wären auch regionale Pilotlösungen denkbar. Die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen warten auf ein positives Startsignal.

Kur- und Heilbäder in Startposition

Gesundheitsstandorte in Niedersachsen plädieren für Öffnung zu Ostern

Stand: 26.02.2021

Die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen stehen für eine Öffnung zu Ostern in Startposition. Und, sie werden dringend gebraucht – für die Gesundung und Gesunderhaltung von über sieben Millionen Menschen. So viele Gäste sind unter normalen Bedingungen jährlich in den Kur- und Heilbädern in Niedersachsen zu Gast. Dazu kommen in ganz Deutschland in diesem Jahr rund 2,5 Millionen Corona-Erkrankte, von denen viele auf eine Nachsorgebehandlung angewiesen sind. „Die Dunkelziffer ist noch viel höher“, sagt Dr. Norbert Hemken, 1. Vorsitzender des Heilbäderverbandes Niedersachsen e. V. „Wir gehen von rund fünf Millionen Corona-Erkrankten aus. Der Bedarf an Nachsorge oder auch an präventiver Vorsorge, etwas zur Stärkung des eigenen Immunsystems, ist immens hoch.“

Auch er plädiert für die Öffnung der Kur- und Heilbäder in Niedersachsen ab Ostern, in Anlehnung an dem vom Landeskabinett beschlossenen Sechs-Stufen-Plan und unter Berücksichtigung der Chancen, die sich aus den Corona-Schnelltests ergeben. Diese sollen in der nächsten Zeit in größerer Anzahl zur Verfügung stehen. „Mit unserer kurörtlichen Infrastruktur und einer ausgezeichneten medizinischen Versorgung sind die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen perfekt aufgestellt“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. „Die Menschen lechzen nach Erholung und Gesundung in einer intakten Natur und die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen brauchen die Gäste, um zu überleben.“

Gemeinsam mit Vertretern kommunaler Gebietskörperschaften von der Küste sowie Vertretern von DEHOGA und IHK sind Gespräche mit der Landesregierung geplant, um sich über Details, wie etwa Formen der Testnachweise, Kontrollen, Kostenerstattungen oder örtliche Zuständigkeiten auszutauschen. Wenn möglich sollten die Ergebnisse noch in die nächste Corona-Verordnung des Landes einfließen. Sollte es Vorbehalte gegen eine landesweite Regelung geben, wären auch regionale Pilotlösungen denkbar.

Gewinn fürs Reha-Zentrum am Meer

Oberarzt Dr. med. Gerrit Maier erfolgreich in Lehre und Wissenschaft

Stand: 21. Januar 2021

Dr. med. Gerrit Maier, Oberarzt im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn, hat erfolgreich sein Habilitationsverfahren, die höchstrangige Hochschulprüfung in Deutschland, an der Universität Oldenburg im Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie abgeschlossen. Damit hat er gleichzeitig die Lehrbefugnis zum Hochschullehrer erhalten. Von der Universität Oldenburg wurde er zum Privatdozenten ernannt.

Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor, und Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor im Reha-Zentrum am Meer, gratulierten zur Auszeichnung. „Das Engagement von Dr. Gerrit Maier ist für unser Reha-Zentrum am Meer ein echter Gewinn“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Von nun an sind beispielsweise Promotionen unter seiner Betreuung bei uns möglich. In einer internationalen Kooperation mit der Universität Groningen sollen mittelfristig bessere Nachsorge-Konzepte nicht nur im Bereich Akut-Versorgung, sondern insbesondere in der Rehabilitation konzipiert, evaluiert und langfristig etabliert werden. Das alles kommt dann auch den Patienten im Reha-Zentrum am Meer zu Gute.“

Auch durch die Lehrtätigkeit von Dr. med. habil. Gerrit Maier an der Universität Oldenburg ergeben sich interessante Ansatzpunkte. „Um die Begeisterung und das Interesse für das Fachgebiet der Rehabilitationsmedizin zu wecken, wird in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Oldenburg zukünftig das Wahlfach ‚Orthopädische Rehabilitation‘ für die Medizinstudenten angeboten“, ergänzt Dr. Günter Dietz. „Im besten Fall kann damit dem Fachkräftemangel entgegengewirkt und ärztlicher Nachwuchs, auch für unsere Klinik, gewonnen werden.“

Die Habilitationsschrift von Dr. med. habil. Gerrit Maier behandelt das Thema „Vitamin D Defizienz im orthopädischen Patientengut – Auftreten, Risikofaktoren und klinische Auswirkungen“. Dabei geht es im Wesentlichen um die klinischen Auswirkungen des Vitamin D-Mangels bei verschiedenen orthopädischen Krankheitsbildern, die Identifikation von Risikofaktoren und die Erhöhung der Patientensicherheit. Mit seiner wissenschaftlichen Expertise bereichert der Privatdozent Dr. Gerrit Maier das osteologische Schwerpunktzentrum im Reha-Zentrum am Meer.

Foto Wiebke Martens (v.r.): Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor im Reha-Zentrum am Meer, und Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor, gratulieren PD Dr. med. habil. Gerrit Maier zu seiner Auszeichnung.

Paukenschlag für Kurorte

Gesetzentwurf macht Hoffnung auf Kuren als Pflichtleistung

Stand: 19. Januar 2021

Die Kur als wertvolle Investition in die eigene Gesundheit: Seit der Gesundheitsreform Mitte der 1990er Jahre haben viele Versicherte keinen Anspruch mehr auf diese zentrale Präventionsleistung. Das könnte sich jetzt ändern.

Der Deutsche Heilbäderverband e. V. und der Heilbäderverband Niedersachsen e. V. setzen sich seit vielen Jahren sehr entschlossen auf Bundesebene dafür ein, dass die Kur wieder als Pflichtleistung der Krankenkassen anerkannt wird. Ein neuer Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) des Bundesministeriums für Gesundheit hat den Ball aufgenommen und beschreibt, das ambulante und stationäre Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten zukünftig von Ermessens- in Pflichtleistungen der Krankenkassen umgewandelt werden sollen. Der entsprechende Kabinettsbeschluss liegt vor.

„Jetzt gilt es, den Elfmeter sicher und zeitnah zu verwandeln“, sagt Dr. Norbert Hemken, Vorsitzender des Heilbäderverbandes Niedersachsen e. V. „Wann könnte ein positives Votum durch den Deutschen Bundestag für diese Beschlussvorlage wichtiger sein, als in der heutigen Zeit.“ Damit verweist Dr. Norbert Hemken auf die enormen persönlichen Belastungen jedes einzelnen in den Jahren der Pandemie. Der Entwurf rücke die ureigene Kompetenz der Kurorte wieder in den Vordergrund. Die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen seien mit ihrer hohen medizinischen Kompetenz und einer ausgezeichneten Infrastruktur zukunftsfähig aufgestellt – für die Gesunderhaltung jedes einzelnen. Von der Kur als Kassenleistung profitiere am Ende die gesamte Bevölkerung.

Zum Vergleich: Noch vor der Gesundheitsreform Mitte der 1990er Jahre wurden bundesweit rund 900.000 ambulante Kuren verschrieben. Danach mussten sich die Kurgesellschaften praktisch neu erfinden. Im Jahr 2019 gab es bundesweit nur rund 30.000 ambulante Vorsorgeleistungen, in Niedersachsen nur rund 4.000. Dadurch, dass die ambulante Vorsorgeleistung durch das neue Gesetz zu einer Pflichtleistung der Krankenkassen wird, würden sich diese Zahlen erholen.

„Ob heilklimatischer Kurort, Moorheilbad, Mineralheilbad oder Thermalheilbad - die deutschen Heilbäder und Kurorte sind europaweit qualitätsführend und gelten als Kompetenzzentren für Prävention und Gesundheit“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Unsere Aufgabe wird es sein, die Kur als Pflichtleistung einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht bekannt zu machen.“

Lichtblicke in Zeiten von Corona

Reha-Zentrum am Meer Bad Zwischenahn

Nicole Renken - Besonderes Dankeschön per Post

Nicole Renken, seit elf Jahren Sozialarbeiterin im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn, freute sich Ende November über ein besonderes Dankeschön per Post. „Pasta und weitere Zutaten für einen italienischen Abend“, sagt die 37-Jährige – übersandt von einem 88-jährigen Patienten und seiner Ehefrau. Der Senior war nach einer orthopädischen OP zur Akut-Nachversorgung in die Klinik gekommen, die wegen der Corona-Pandemie erneut zusätzlich als Akuthaus arbeitet.

Zur anschließenden Reha sollte er auf Wunsch der Krankenkasse noch einmal verlegt werden, was ihn und seine Frau zutiefst besorgte. „Unser Haus kannte er bereits und fühlte sich hier sicher“, erklärt Renken, „die Aussicht auf eine stundenlange Verlegungsfahrt machte ihm Angst. Zudem zeigt er bereits leichte Orientierungsschwierigkeiten.“ Renken hat mit ihm zusammen den Reha-Antrag gestellt und auf eineinhalb Seiten eine ausführliche Begründung für seinen Verbleib in Bad Zwischenahn mitgeliefert. Der ungewöhnlich große Aufwand hat sich gelohnt, der Patient konnte bleiben. „Das Paar war total gerührt, dankbar und erleichtert“, erinnert sich Renken.

Dass ihre Hilfe insbesondere beim „Papierkrieg“ mit den Krankenkassen so wahrgenommen und belohnt wird, freut sie: „Das ist eine tolle Wertschätzung meiner Arbeit.“ Mit einigen Patienten bleibt sie sogar länger in Kontakt – etwa mit der 80-Jährigen, die ihr zum Nikolaus eine Grußkarte und ein selbstgehäkeltes Deckchen schickte. Die Seniorin war im Juli im Reha-Zentrum am Meer gewesen, und Renken hatte ihr beim Widerspruch gegen die begrenzte Kostenübernahme ihrer Krankenkasse geholfen. Ihre Post zum Nikolaus hat sie gerührt: „Dass Patienten so lange den Kontakt halten, weil man sich für sie eingesetzt hat, ist nicht selbstverständlich. Mich macht das richtig glücklich.“

Informationen zur Kampagne und den Initiatoren unter: www.pflegen-online.de/9-lichtblicke-in-zeiten-von-corona

Gesunde Zukunftspläne

Bad Zwischenahn stellt Antrag auf staatliche Anerkennung als Kneipp-Kurort

Kurort als Premiumpartner der Deutschen Zentrale für Tourismus e. V. (DZT)

Pünktlich zum 200. Geburtstag von Sebastian Kneipp im nächsten Jahr, möchte Bad Zwischenahn Kneipp-Kurort werden. Persönlich hat Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor, den umfangreichen „Antrag auf staatliche Anerkennung“ bei Claudia Simon, Leiterin der Abteilung Mittelstand im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, übergeben. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, darf sich Bad Zwischenahn zukünftig „Kneipp-Kurort“ titeln. „Wir haben den Antrag mit sehr viel Power auf den Weg gebracht“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Die Auszeichnung wird Bad Zwischenahn als hochprädikatisierten Touristikstandort für die Zukunft weiter stärken.“ Zuvor hatte der Rat der Gemeinde Bad Zwischenahn einstimmig beschlossen, dass der Antrag gestellt wird. „Das ist ein starkes Votum und wird uns Rückenwind geben“, ergänzt Dr. Norbert Hemken.

Der Zeitpunkt zur Antragsstellung könnte nicht besser sein. Im kommenden Jahr wird der 200. Geburtstag von Sebastian Kneipp gefeiert und Bad Zwischenahn könnte mit der Prädikatisierung zu den Ehrengästen gehören. Ein Geschenk ist schon in der Umsetzung. Im Frühjahr 2021 wird vor dem neuen Gebäude der Onkologischen Rehabilitation im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn das neue Kneipp-Becken eingeweiht.

Und weitere gute Nachrichten hat Dr. Norbert Hemken für Bad Zwischenahn im Gepäck. Neben den in Deutschland touristischen Hochburgen Baden-Baden und Wiesbaden wird Bad Zwischenahn im nächsten Jahr Premiumpartner der weltweiten Kampagne „German.Spa.Tradition. 2021“ der Deutschen Zentrale für Tourismus e. V. (DZT). „Wir haben große Pläne für die Zeit nach den Corona-Beschränkungen“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Die Kampagne wird Bad Zwischenahn überregional bekannter machen und unsere touristische Wertschöpfung ausweiten - Marktanteile werden in der Krise erarbeitet.“

Foto (Bad Zwischenahner Touristik GmbH): Dr. Norbert Hemken übergibt den „Antrag auf staatliche Anerkennung als Kneipp-Kurort“ an Claudia Simon vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

Auszeichnung für das Reha-Zentrum am Meer

Wissenschaftlicher Dachverband Osteologie e. V. (DVO) verleiht Zertifikat

Stand: 14. Juli 2020

Das Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn gehört zu den wenigen Einrichtungen in Niedersachsen, die durch den Wissenschaftlichen Dachverband Osteologie e. V. (DVO) mit dem Zertifikat „Klinisches osteologisches Schwerpunktzentrum DVO“ ausgezeichnet wurden. „Die Auszeichnung macht mich sehr stolz. Sie bestätigt einmal mehr unsere herausragende Qualität und Kompetenz in der Prävention und Versorgung osteologischer Krankheiten“, sagt Geschäftsführer und Kurdirektor Dr. Norbert Hemken. „Vor zehn Jahren haben wir das Zertifikat erstmals erhalten und gehörten schon damals zu den Vorreitern auf diesem Gebiet.“ Insgesamt gibt es in Niedersachsen nur zwei weitere Kliniken, die dieses Zertifikat erlangt haben.

Im Reha-Zentrum am Meer ist eine komplette Osteoporose-Diagnostik auf dem neuesten Stand der medizinischen Erkenntnisse vorhanden. Diese reicht von der Knochendichtemessung über digitales Röntgen bis hin zu diversen Untersuchungen im Labor, wie zum Beispiel der Vitamin D-Messung. „Im Bedarfsfall wird eine Therapie eingeleitet, die unter anderem mit der Erstellung der Medikation, einer Ernährungsberatung mit calciumreicher Kost, einem Sturzprophylaxetraining oder einem Vitamin D-Ausgleich sehr individuell auf den Patienten zugeschnitten ist“, sagt Dr. Gerrit Maier, Funktionsoberarzt und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Reha-Zentrum am Meer.

„Wir bekommen sehr viele Patienten zugewiesen, die gerade einen Knochenbruch erlitten haben. Unser Ziel ist es, einen Beitrag zu leisten, derartige Knochenbrüche zu vermeiden oder aber, weitere Knochenbrüche zu verhindern“, ergänzt Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor des Reha-Zentrums. „Dazu steht uns ein komplettes Therapieangebot mit sehr vielen Maßnahmen in den Bereichen Physio- und Ergotherapie, Ernährung und Medikation zur Verfügung.“

Foto (Wiebke Martens) v.l.: Dr. Gerrit Maier, Funktionsoberarzt und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor, Dr. Gilbert Rosar, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, stellv. Chefarzt der Klinik für Orthopädische und Rheumatologische Rehabilitation, und Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor, freuen sich über die Auszeichnung.

Meilenstein für das Reha-Zentrum

Patienten aus umliegenden Krankenhäusern werden in Bad Zwischenahn aufgenommen

Stand: 01. April 2020

Ein Meilenstein für das Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn, der die umliegenden Krankenhäuser entlastet und gleichzeitig zahlreiche Arbeitsplätze sichert. Seit Dienstag, 31. März 2020, ist klar: Auch Bad Zwischenahn gehört zu den mehr als 20 niedersächsischen Reha-Standorten, die umgehend Patienten aus Krankenhäusern übernehmen sollen. Insgesamt 230 Betten sind dazu vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung bestimmt worden – zunächst befristet bis zum 30. September 2020. „Die Vorbereitung der Entscheidung erfolgte in enger persönlicher Abstimmung mit dem Ministerium, parallel zur notwendigen Gesetzgebung auf der Bundesebene“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Am Ende bin ich sehr dankbar für diese Entscheidung. Die Bestimmung bedeutet, dass wir die Versorgung in dieser herausfordernden Zeit für die Region mit sichern können und Arbeit haben, auch nach den Beschränkungen, die in den letzten Wochen für Reha-Kliniken in Kraft gesetzt wurden.“

Bezüglich der Krankheitsbilder, die im Reha-Zentrum am Meer aufgenommen werden, orientiert sich die Rehaklinik an den eigenen Stärken. So werden dies in erster Linie Patienten sein, die eine orthopädische oder unfallchirurgische Nachbetreuung brauchen. Aber auch Patienten nach anderen Operationen, die einen stabilen Allgemeinzustand aufweisen und nicht auf ein Intensivbett angewiesen sind, können aufgenommen werden.

Die Details der Vergütungen müssen noch auf der Bundesebene ausgehandelt werden. „Wir sind jetzt aufgrund der Dynamik in der Entwicklung bereits ohne feste Zusagen der Politik in Vorleistung getreten. Ich gehe aber davon aus, dass wir auskömmlich vergütet werden und es auch eine angemessene Leerstandsfinanzierung geben wird, denn der Leerstand ist Vorsorge für die erwartete Spitze der Corona-Infektion“, ergänzt Dr. Norbert Hemken.

Auch was die gesamte Organisation betrifft, inklusive Personalplanung, hat das Reha-Zentrum bereits proaktiv zahlreiche Vorbereitungen getroffen. „Mein großer Dank geht hier an die gesamte Mannschaft im Reha-Zentrum“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Jeder Einzelne hat seinen Beitrag durch Engagement, Integrität und Flexibilität geleistet. Jetzt gilt es, diese aktuell nicht einfache Phase auch als Chance zu betrachten und daraus gemeinsam gestärkt herauszukommen.“

Sicher ist, auf das Reha-Zentrum am Meer wird jetzt jede Menge Neues zukommen. Insgesamt werden in Niedersachsen auf Grundlage des Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetzes rund 2.000 zusätzliche Klinik-Betten in Reha-Zentren geschaffen.

Gesundheitsmaßnahmen im Reha-Zentrum am Meer

Stand: 17. März 2020

Gesundheitszentrum am Meer stellt Betrieb für externe Gäste vorläufig ein

Externe Besucher sind im Reha-Zentrum am Meer bis auf weiteres nicht zugelassen

Therapien für stationäre Gäste werden nach Plan durchgeführt

Das Gesundheitszentrum im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn stellt zum 20. März seinen Betrieb für externe Patienten vorläufig ein. Das bedeutet, dass Rezeptierungen durch den niedergelassenen Haus-, Fach- oder Badearzt nicht zur Verfügung stehen. Betroffen sind insbesondere Anwendungen der Krankengymnastik, Massagen und Moorbäder. Das Gesundheitszentrum bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Darüber hinaus hat das Reha-Zentrum am Meer zahlreiche weitere Maßnahmen umgesetzt, um die Mitarbeiter und Gäste weiterhin effektiv vor einem Infektionsrisiko zu schützen. Dazu gehört unter anderem, dass ab sofort keine externen Besucher im Reha-Zentrum am Meer zugelassen sind. Auch der Besuch von Angehörigen ist nicht gestattet.

Für die stationären Gäste werden alle Therapien wie geplant durchgeführt. Schutzmaßnahmen greifen unter anderem damit, dass Gruppentherapien entzerrt und verstärkt Einzeltherapien angeboten werden.

Wellness am Meer stellt Betrieb vorläufig ein

Vorbeugende Maßnahme zum Schutz der Mitarbeiter und Gäste

Stand: 16. März 2020

Um die Mitarbeiter und Gäste im Wellness am Meer in Bad Zwischenahn weiterhin vor einem Infektionsrisiko zu schützen, bleiben das Wellenbad am Meer, das Wellnessdorf am Meer und die Sauna am Meer ab Dienstag, 17. März, auf unbestimmte Zeit geschlossen. Auch die Präventionskurse für externe Gäste im Reha-Zentrum am Meer, dazu gehören Rückenfit, Aquafitness und Beckenbodentraining sowie das Präventionswochenende Aquafitness, sind bis auf weiteres abgesagt. Alle bereits registrierten Teilnehmer werden direkt informiert.

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