Reha-Zentrum am Meer - Bad Zwischenahn
Bad Zwischenahn am Meer

REHA-ZENTRUM AM MEER
Klinik für Orthopädische und Rheumatologische Rehabilitation

Klinik für Onkologische Rehabilitation

Unter den Eichen 18
26160 Bad Zwischenahn

04403 / 61-0 04403 / 61-9495

info@rehazentrum-am-meer.de

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Reha-Zentrum am Meer - TOP REHAKLINIK 2017

Reha-Zentrum am Meer - TOP REHAKLINIK 2017



Pressemitteilungen - Reha-Zentrum am Meer

Krankenkassen schwächen Reha

Verbund Norddeutscher Rehakliniken e. V. (VNR) fordert sofortiges Handeln zum Überleben

Stand: 14.04.2021

• Krankenkassen zahlen 580 Mio. Euro weniger für Reha und Vorsorge • Corona-Zuschlag der Krankenkassen für Reha-Einrichtungen kommt nicht an • Verweigerungs-Haltung der Krankenkassen schwächt Mensch und Wirtschaft gleichermaßen

Pflegbedürftigkeit vermeiden, Arbeitsunfähigkeitstage reduzieren, Krankenhausausgaben minimieren und dabei gleichzeitig Lebensperspektiven öffnen und die Sozialsysteme entlasten. Das klingt zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man sich die Leistungen der Rehabilitationskliniken in Deutschland verinnerlicht. Eben diese genannten Ziele werden hier Tag für Tag durch einen enorm hohen Einsatz aller Mitarbeitenden erreicht. Doch wie lange noch?

Die Situation in zahlreichen niedersächsischen Rehakliniken ist bedrohlich. Viele sehen sich in ihrer Existenz gefährdet. Die Gründe dafür sind plausibel. Allein im letzten Jahr haben beispielsweise die gesetzlichen Krankenkassen nach den vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) veröffentlichten vorläufigen Finanzergebnissen 580 Mio. Euro weniger für Reha und Vorsorge ausgegeben. Das entspricht einem Minus von 15,2 Prozent. Kein anderer Leistungsbereich verzeichnet solch einen massiven Rückgang. „Die Reha-Bremse ist nicht nur kurzfristig gedacht, sie schwächt Mensch und Wirtschaft gleichermaßen“, sagt Dr. Norbert Hemken, Vorstandsvorsitzender des Verbundes Norddeutscher Rehakliniken (VNR). „Die Einsparungen werden Lebensperspektiven und Sozialsysteme langfristig mit voller Wucht treffen.“

Neben den Einsparungen der gesetzlichen Krankenkassen nehmen die Belegungsrückgänge in den Reha-Einrichtungen pandemiebedingt weiter zu. Eine Umfrage des Verbandes der Privatkliniken Niedersachsen und Bremen e. V. hat ergeben, dass die Zahl der stationär behandelten Patienten im Jahr 2020 gegenüber 2019 um 20 Prozent zurückgegangen ist. Im Januar und Februar 2021 lag die Auslastung durchschnittlich nur noch bei 68 Prozent – bei gleichbleibenden laufenden Kosten. Der Rettungsschirm läuft zum 31. Mai 2021 aus und noch ist nicht klar, ob dieser wie gefordert vor dem Hintergrund der aktuellen pandemischen Lage bis zum 31. Dezember 2021 verlängert wird.

Auch der von den Krankenkassen zu zahlende Corona-Zuschlag für pandemiebedingte Mehrkosten ist noch nicht bei den Reha-Einrichtungen angekommen – obwohl dieser bereits im November 2020 gesetzlich beschlossen wurde. „Die Verweigerungs-Haltung der Krankenkassen darf nicht weiter hingenommen werden“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. „Der Gesetzgeber muss diese zweite Bremse schnellstmöglich lösen und eine gesetzliche Grundlage für unsere Verhandlungen mit den Krankenkassen aus Bundesebene schaffen.“ Ansonsten werde es sehr düster, so die Prognose des VNR.

1.000 Tests am Tag

Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn etabliert Corona-Schnell-Test-Zentrum in Bad Zwischenahn

Stand: 13.04.2021

Sich kostenlos und wohnortunab¬hängig testen lassen: in Bad Zwischenahn ist das seit dem 29. März möglich. Die Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn mbH, die das Corona-Schnell-Test-Zentrum im Auftrag der Gemeinde Bad Zwischenahn als eigenen Geschäftsbe¬reich etablieren wird, hat einen erfolgreichen Start hingelegt. Über 700 Personen sind bereits im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Kurbetriebsgesellschaft, Unter den Eichen 23, getestet worden. 1.057 Termine sind insgesamt gebucht. Eine Person wurde bislang positiv getestet.

„Bis zur letzten Woche hatten wir eine 100-prozentige Auslastung“, berichtet Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor. „Grund genug, um die Kapazitäten auszuweiten und einen Beitrag zur Eingrenzung der Corona-Pandemie zu leisten.“ Die Kurbetriebsgesellschaft plane daher, das Corona-Schnell-Test-Zentrum ab Ende April in den Lesesaal der Wandelhalle zu verlegen. Dann wären dort mit vier parallelen Teststationen bis zu 1.000 Tests am Tag möglich. Weitere sechs parallele Teststationen könnten ergänzt werden. „Wir bereiten uns aktiv auf die Zeit der Öffnungen vor“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. „Mit einem negativen Testergebnis wären dann die Übernachtung, das Shoppen oder der Besuch in unseren Restaurants und Gastronomiebetrieben wieder möglich - wenn die Bundespolitik den notwendigen Rahmen setzt.“

Termine für das Corona-Schnell-Test-Zentrum in Bad Zwischenahn können online unter www.ammerlandtest.de gebucht werden, alternativ über die Hotline der Gemeinde Bad Zwischenahn, Telefon 04403 604 406. Das Testergebnis erhalten die Besucher circa 20 Minuten nach dem Abstrich per SMS auf das Handy. Die Testbescheinigung kann digital abgerufen werden.

Foto: Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn mbH: Geschäftsführer und Kurdirektor Dr. Norbert Hemken mit einer Kollegin vor dem Corona-Schnell-Test-Zentrum in Bad Zwischenahn.

100 Punkte für Reha-Zentrum am Meer

Große Freude über Spitzenwert bei Qualitätssicherungsverfahren

Stand: 01.04.2021

Bestnoten für das Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn. Die Reha-Klinik nimmt regelmäßig an den Qualitätssicherungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung teil. Seit vielen Jahren werden dafür Qualitätspunkte vergeben. Das aktuelle Ergebnis des Reha-Therapiestandards nach einem Gelenkersatz im Hüft- und Kniebereich kann sich sehen lassen: 100 Punkte, gleich volle Punktzahl für das Reha-Zentrum am Meer. „Bei diesem Ergebnis bekommt man schon eine Gänsehaut“, sagt Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor. „Mit über 90 Punkten sind wir fast immer im oberen Drittel der Deutschen Reha-Einrichtungen zu finden. 100 Punkte ist Premiere.“

„Das Ergebnis spiegelt den hohen Qualitätsstandard in unserer Klinik wider“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. „Besonders stolz macht mich, dass es eine gemeinsame Leistung ist, die durch das gute Zusammenspiel von verschiedenen Abteilungen in unserem Haus erreicht wurde.“

Überwacht hat den Prozess Dr. Gilbert Rosar, stellvertretender Chefarzt. Beteiligt an der Erfüllung sind nahezu alle medizinischen Abteilungen des Reha-Zentrums am Meer. Dazu gehören die Pflege, die Physio- und Sporttherapie, die Ergotherapie, die Ernährung, der Sozialdienst und die Psychologie. Da es hier auch um die Anzahl und die Verteilung der Therapien geht, haben ebenso die Therapieplanung und die IT-Abteilung einen Anteil am Spitzenwert.

Foto, Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn (KBG), v.l.: Dr. Gilbert Rosar, stellvertretender Chefarzt, Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor, und Geschäftsführer und Kurdirektor Dr. Norbert Hemken, freuen sich über die volle Punktzahl.

Kurwesen ist nicht Tourismus

Heilbäderverband Niedersachsen e. V. (HBV) fordert Blick auf Gesundheitsstandorte

Stand: 18.03.2021

Gesundung und Erholung in einer intakten Natur – danach streben aktuell in Niedersachsen mehr als sieben Millionen Menschen vergebens. Sie alle sind unter normalen Bedingungen jährlich in den Kur- und Heilbädern in Niedersachsen zu Gast. Und das nicht zum Spaß. Die Besucher finden in den Gesundheitsstandorten die notwendige medizinische Versorgung in der Nachbehandlung, um Schmerzen zu lindern. Beispielsweise in der Ambulanten Badekur. Hier übernachten die Patienten nicht in einer Klinik, sondern in einer selbst gebuchten Unterkunft. Das ist aktuell nicht möglich. Ebenso wird das eigene Immunsystem mit Hilfe der ortsgebundenen Heilmittel oder der Thermen in den Gesundheitsstandorten präventiv gestärkt. Gerade das wäre aus Sicht des Heilbäderverbandes Niedersachsen e. V. (HBV) ein weiterer Baustein zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. „Ein funktionierendes Immunsystem hat einen großen Einfluss auf einen milden Krankheitsverlauf“, sagt Dr. Norbert Hemken, 1. Vorsitzender des Heilbäderverbandes Niedersachsen e. V. „In der Corona-Politik wird dieser Aspekt der Vor- und Nachsorge völlig außer Acht gelassen. Ebenso die Gesundung der Patienten, die an chronischen Erkrankungen leiden und die über Jahre durch ihren regelmäßigen Besuch in den Kur- und Heilbädern eine Milderung ihrer Leiden erfahren durften.“

Der HBV plädiert daher eindringlich an die Landes- und Bundesregierung, die Kur- und Heilbäder ab Ostern zu öffnen - für die Gesundung und Gesunderhaltung von mehreren Millionen Menschen. „Kurwesen ist nicht Tourismus und muss in der Gesundheitspolitik endlich Gehör finden“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. „Es kann nicht sein, dass die Chancen, die die Kur-und Heilbäder mit ihrer kurörtlichen Infrastruktur, ihrer ausgezeichneten medizinischen Versorgung, einschließlich gut ausgearbeiteten Hygienekonzepten, bieten, einfach im Keim ersticken.“

Sollte es Vorbehalte gegen eine landesweite Regelung geben, wären auch regionale Pilotlösungen denkbar. Die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen warten auf ein positives Startsignal.

Kur- und Heilbäder in Startposition

Gesundheitsstandorte in Niedersachsen plädieren für Öffnung zu Ostern

Stand: 26.02.2021

Die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen stehen für eine Öffnung zu Ostern in Startposition. Und, sie werden dringend gebraucht – für die Gesundung und Gesunderhaltung von über sieben Millionen Menschen. So viele Gäste sind unter normalen Bedingungen jährlich in den Kur- und Heilbädern in Niedersachsen zu Gast. Dazu kommen in ganz Deutschland in diesem Jahr rund 2,5 Millionen Corona-Erkrankte, von denen viele auf eine Nachsorgebehandlung angewiesen sind. „Die Dunkelziffer ist noch viel höher“, sagt Dr. Norbert Hemken, 1. Vorsitzender des Heilbäderverbandes Niedersachsen e. V. „Wir gehen von rund fünf Millionen Corona-Erkrankten aus. Der Bedarf an Nachsorge oder auch an präventiver Vorsorge, etwas zur Stärkung des eigenen Immunsystems, ist immens hoch.“

Auch er plädiert für die Öffnung der Kur- und Heilbäder in Niedersachsen ab Ostern, in Anlehnung an dem vom Landeskabinett beschlossenen Sechs-Stufen-Plan und unter Berücksichtigung der Chancen, die sich aus den Corona-Schnelltests ergeben. Diese sollen in der nächsten Zeit in größerer Anzahl zur Verfügung stehen. „Mit unserer kurörtlichen Infrastruktur und einer ausgezeichneten medizinischen Versorgung sind die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen perfekt aufgestellt“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. „Die Menschen lechzen nach Erholung und Gesundung in einer intakten Natur und die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen brauchen die Gäste, um zu überleben.“

Gemeinsam mit Vertretern kommunaler Gebietskörperschaften von der Küste sowie Vertretern von DEHOGA und IHK sind Gespräche mit der Landesregierung geplant, um sich über Details, wie etwa Formen der Testnachweise, Kontrollen, Kostenerstattungen oder örtliche Zuständigkeiten auszutauschen. Wenn möglich sollten die Ergebnisse noch in die nächste Corona-Verordnung des Landes einfließen. Sollte es Vorbehalte gegen eine landesweite Regelung geben, wären auch regionale Pilotlösungen denkbar.

Gewinn fürs Reha-Zentrum am Meer

Oberarzt Dr. med. Gerrit Maier erfolgreich in Lehre und Wissenschaft

Stand: 21. Januar 2021

Dr. med. Gerrit Maier, Oberarzt im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn, hat erfolgreich sein Habilitationsverfahren, die höchstrangige Hochschulprüfung in Deutschland, an der Universität Oldenburg im Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie abgeschlossen. Damit hat er gleichzeitig die Lehrbefugnis zum Hochschullehrer erhalten. Von der Universität Oldenburg wurde er zum Privatdozenten ernannt.

Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor, und Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor im Reha-Zentrum am Meer, gratulierten zur Auszeichnung. „Das Engagement von Dr. Gerrit Maier ist für unser Reha-Zentrum am Meer ein echter Gewinn“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Von nun an sind beispielsweise Promotionen unter seiner Betreuung bei uns möglich. In einer internationalen Kooperation mit der Universität Groningen sollen mittelfristig bessere Nachsorge-Konzepte nicht nur im Bereich Akut-Versorgung, sondern insbesondere in der Rehabilitation konzipiert, evaluiert und langfristig etabliert werden. Das alles kommt dann auch den Patienten im Reha-Zentrum am Meer zu Gute.“

Auch durch die Lehrtätigkeit von Dr. med. habil. Gerrit Maier an der Universität Oldenburg ergeben sich interessante Ansatzpunkte. „Um die Begeisterung und das Interesse für das Fachgebiet der Rehabilitationsmedizin zu wecken, wird in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Oldenburg zukünftig das Wahlfach ‚Orthopädische Rehabilitation‘ für die Medizinstudenten angeboten“, ergänzt Dr. Günter Dietz. „Im besten Fall kann damit dem Fachkräftemangel entgegengewirkt und ärztlicher Nachwuchs, auch für unsere Klinik, gewonnen werden.“

Die Habilitationsschrift von Dr. med. habil. Gerrit Maier behandelt das Thema „Vitamin D Defizienz im orthopädischen Patientengut – Auftreten, Risikofaktoren und klinische Auswirkungen“. Dabei geht es im Wesentlichen um die klinischen Auswirkungen des Vitamin D-Mangels bei verschiedenen orthopädischen Krankheitsbildern, die Identifikation von Risikofaktoren und die Erhöhung der Patientensicherheit. Mit seiner wissenschaftlichen Expertise bereichert der Privatdozent Dr. Gerrit Maier das osteologische Schwerpunktzentrum im Reha-Zentrum am Meer.

Foto Wiebke Martens (v.r.): Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor im Reha-Zentrum am Meer, und Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor, gratulieren PD Dr. med. habil. Gerrit Maier zu seiner Auszeichnung.

Paukenschlag für Kurorte

Gesetzentwurf macht Hoffnung auf Kuren als Pflichtleistung

Stand: 19. Januar 2021

Die Kur als wertvolle Investition in die eigene Gesundheit: Seit der Gesundheitsreform Mitte der 1990er Jahre haben viele Versicherte keinen Anspruch mehr auf diese zentrale Präventionsleistung. Das könnte sich jetzt ändern.

Der Deutsche Heilbäderverband e. V. und der Heilbäderverband Niedersachsen e. V. setzen sich seit vielen Jahren sehr entschlossen auf Bundesebene dafür ein, dass die Kur wieder als Pflichtleistung der Krankenkassen anerkannt wird. Ein neuer Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) des Bundesministeriums für Gesundheit hat den Ball aufgenommen und beschreibt, das ambulante und stationäre Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten zukünftig von Ermessens- in Pflichtleistungen der Krankenkassen umgewandelt werden sollen. Der entsprechende Kabinettsbeschluss liegt vor.

„Jetzt gilt es, den Elfmeter sicher und zeitnah zu verwandeln“, sagt Dr. Norbert Hemken, Vorsitzender des Heilbäderverbandes Niedersachsen e. V. „Wann könnte ein positives Votum durch den Deutschen Bundestag für diese Beschlussvorlage wichtiger sein, als in der heutigen Zeit.“ Damit verweist Dr. Norbert Hemken auf die enormen persönlichen Belastungen jedes einzelnen in den Jahren der Pandemie. Der Entwurf rücke die ureigene Kompetenz der Kurorte wieder in den Vordergrund. Die Kur- und Heilbäder in Niedersachsen seien mit ihrer hohen medizinischen Kompetenz und einer ausgezeichneten Infrastruktur zukunftsfähig aufgestellt – für die Gesunderhaltung jedes einzelnen. Von der Kur als Kassenleistung profitiere am Ende die gesamte Bevölkerung.

Zum Vergleich: Noch vor der Gesundheitsreform Mitte der 1990er Jahre wurden bundesweit rund 900.000 ambulante Kuren verschrieben. Danach mussten sich die Kurgesellschaften praktisch neu erfinden. Im Jahr 2019 gab es bundesweit nur rund 30.000 ambulante Vorsorgeleistungen, in Niedersachsen nur rund 4.000. Dadurch, dass die ambulante Vorsorgeleistung durch das neue Gesetz zu einer Pflichtleistung der Krankenkassen wird, würden sich diese Zahlen erholen.

„Ob heilklimatischer Kurort, Moorheilbad, Mineralheilbad oder Thermalheilbad - die deutschen Heilbäder und Kurorte sind europaweit qualitätsführend und gelten als Kompetenzzentren für Prävention und Gesundheit“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Unsere Aufgabe wird es sein, die Kur als Pflichtleistung einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht bekannt zu machen.“

Lichtblicke in Zeiten von Corona

Reha-Zentrum am Meer Bad Zwischenahn

Nicole Renken - Besonderes Dankeschön per Post

Nicole Renken, seit elf Jahren Sozialarbeiterin im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn, freute sich Ende November über ein besonderes Dankeschön per Post. „Pasta und weitere Zutaten für einen italienischen Abend“, sagt die 37-Jährige – übersandt von einem 88-jährigen Patienten und seiner Ehefrau. Der Senior war nach einer orthopädischen OP zur Akut-Nachversorgung in die Klinik gekommen, die wegen der Corona-Pandemie erneut zusätzlich als Akuthaus arbeitet.

Zur anschließenden Reha sollte er auf Wunsch der Krankenkasse noch einmal verlegt werden, was ihn und seine Frau zutiefst besorgte. „Unser Haus kannte er bereits und fühlte sich hier sicher“, erklärt Renken, „die Aussicht auf eine stundenlange Verlegungsfahrt machte ihm Angst. Zudem zeigt er bereits leichte Orientierungsschwierigkeiten.“ Renken hat mit ihm zusammen den Reha-Antrag gestellt und auf eineinhalb Seiten eine ausführliche Begründung für seinen Verbleib in Bad Zwischenahn mitgeliefert. Der ungewöhnlich große Aufwand hat sich gelohnt, der Patient konnte bleiben. „Das Paar war total gerührt, dankbar und erleichtert“, erinnert sich Renken.

Dass ihre Hilfe insbesondere beim „Papierkrieg“ mit den Krankenkassen so wahrgenommen und belohnt wird, freut sie: „Das ist eine tolle Wertschätzung meiner Arbeit.“ Mit einigen Patienten bleibt sie sogar länger in Kontakt – etwa mit der 80-Jährigen, die ihr zum Nikolaus eine Grußkarte und ein selbstgehäkeltes Deckchen schickte. Die Seniorin war im Juli im Reha-Zentrum am Meer gewesen, und Renken hatte ihr beim Widerspruch gegen die begrenzte Kostenübernahme ihrer Krankenkasse geholfen. Ihre Post zum Nikolaus hat sie gerührt: „Dass Patienten so lange den Kontakt halten, weil man sich für sie eingesetzt hat, ist nicht selbstverständlich. Mich macht das richtig glücklich.“

Informationen zur Kampagne und den Initiatoren unter: www.pflegen-online.de/9-lichtblicke-in-zeiten-von-corona

Gesunde Zukunftspläne

Bad Zwischenahn stellt Antrag auf staatliche Anerkennung als Kneipp-Kurort

Kurort als Premiumpartner der Deutschen Zentrale für Tourismus e. V. (DZT)

Pünktlich zum 200. Geburtstag von Sebastian Kneipp im nächsten Jahr, möchte Bad Zwischenahn Kneipp-Kurort werden. Persönlich hat Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor, den umfangreichen „Antrag auf staatliche Anerkennung“ bei Claudia Simon, Leiterin der Abteilung Mittelstand im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, übergeben. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, darf sich Bad Zwischenahn zukünftig „Kneipp-Kurort“ titeln. „Wir haben den Antrag mit sehr viel Power auf den Weg gebracht“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Die Auszeichnung wird Bad Zwischenahn als hochprädikatisierten Touristikstandort für die Zukunft weiter stärken.“ Zuvor hatte der Rat der Gemeinde Bad Zwischenahn einstimmig beschlossen, dass der Antrag gestellt wird. „Das ist ein starkes Votum und wird uns Rückenwind geben“, ergänzt Dr. Norbert Hemken.

Der Zeitpunkt zur Antragsstellung könnte nicht besser sein. Im kommenden Jahr wird der 200. Geburtstag von Sebastian Kneipp gefeiert und Bad Zwischenahn könnte mit der Prädikatisierung zu den Ehrengästen gehören. Ein Geschenk ist schon in der Umsetzung. Im Frühjahr 2021 wird vor dem neuen Gebäude der Onkologischen Rehabilitation im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn das neue Kneipp-Becken eingeweiht.

Und weitere gute Nachrichten hat Dr. Norbert Hemken für Bad Zwischenahn im Gepäck. Neben den in Deutschland touristischen Hochburgen Baden-Baden und Wiesbaden wird Bad Zwischenahn im nächsten Jahr Premiumpartner der weltweiten Kampagne „German.Spa.Tradition. 2021“ der Deutschen Zentrale für Tourismus e. V. (DZT). „Wir haben große Pläne für die Zeit nach den Corona-Beschränkungen“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Die Kampagne wird Bad Zwischenahn überregional bekannter machen und unsere touristische Wertschöpfung ausweiten - Marktanteile werden in der Krise erarbeitet.“

Foto (Bad Zwischenahner Touristik GmbH): Dr. Norbert Hemken übergibt den „Antrag auf staatliche Anerkennung als Kneipp-Kurort“ an Claudia Simon vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

Auszeichnung für das Reha-Zentrum am Meer

Wissenschaftlicher Dachverband Osteologie e. V. (DVO) verleiht Zertifikat

Stand: 14. Juli 2020

Das Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn gehört zu den wenigen Einrichtungen in Niedersachsen, die durch den Wissenschaftlichen Dachverband Osteologie e. V. (DVO) mit dem Zertifikat „Klinisches osteologisches Schwerpunktzentrum DVO“ ausgezeichnet wurden. „Die Auszeichnung macht mich sehr stolz. Sie bestätigt einmal mehr unsere herausragende Qualität und Kompetenz in der Prävention und Versorgung osteologischer Krankheiten“, sagt Geschäftsführer und Kurdirektor Dr. Norbert Hemken. „Vor zehn Jahren haben wir das Zertifikat erstmals erhalten und gehörten schon damals zu den Vorreitern auf diesem Gebiet.“ Insgesamt gibt es in Niedersachsen nur zwei weitere Kliniken, die dieses Zertifikat erlangt haben.

Im Reha-Zentrum am Meer ist eine komplette Osteoporose-Diagnostik auf dem neuesten Stand der medizinischen Erkenntnisse vorhanden. Diese reicht von der Knochendichtemessung über digitales Röntgen bis hin zu diversen Untersuchungen im Labor, wie zum Beispiel der Vitamin D-Messung. „Im Bedarfsfall wird eine Therapie eingeleitet, die unter anderem mit der Erstellung der Medikation, einer Ernährungsberatung mit calciumreicher Kost, einem Sturzprophylaxetraining oder einem Vitamin D-Ausgleich sehr individuell auf den Patienten zugeschnitten ist“, sagt Dr. Gerrit Maier, Funktionsoberarzt und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Reha-Zentrum am Meer.

„Wir bekommen sehr viele Patienten zugewiesen, die gerade einen Knochenbruch erlitten haben. Unser Ziel ist es, einen Beitrag zu leisten, derartige Knochenbrüche zu vermeiden oder aber, weitere Knochenbrüche zu verhindern“, ergänzt Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor des Reha-Zentrums. „Dazu steht uns ein komplettes Therapieangebot mit sehr vielen Maßnahmen in den Bereichen Physio- und Ergotherapie, Ernährung und Medikation zur Verfügung.“

Foto (Wiebke Martens) v.l.: Dr. Gerrit Maier, Funktionsoberarzt und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor, Dr. Gilbert Rosar, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, stellv. Chefarzt der Klinik für Orthopädische und Rheumatologische Rehabilitation, und Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor, freuen sich über die Auszeichnung.

Meilenstein für das Reha-Zentrum

Patienten aus umliegenden Krankenhäusern werden in Bad Zwischenahn aufgenommen

Stand: 01. April 2020

Ein Meilenstein für das Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn, der die umliegenden Krankenhäuser entlastet und gleichzeitig zahlreiche Arbeitsplätze sichert. Seit Dienstag, 31. März 2020, ist klar: Auch Bad Zwischenahn gehört zu den mehr als 20 niedersächsischen Reha-Standorten, die umgehend Patienten aus Krankenhäusern übernehmen sollen. Insgesamt 230 Betten sind dazu vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung bestimmt worden – zunächst befristet bis zum 30. September 2020. „Die Vorbereitung der Entscheidung erfolgte in enger persönlicher Abstimmung mit dem Ministerium, parallel zur notwendigen Gesetzgebung auf der Bundesebene“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Am Ende bin ich sehr dankbar für diese Entscheidung. Die Bestimmung bedeutet, dass wir die Versorgung in dieser herausfordernden Zeit für die Region mit sichern können und Arbeit haben, auch nach den Beschränkungen, die in den letzten Wochen für Reha-Kliniken in Kraft gesetzt wurden.“

Bezüglich der Krankheitsbilder, die im Reha-Zentrum am Meer aufgenommen werden, orientiert sich die Rehaklinik an den eigenen Stärken. So werden dies in erster Linie Patienten sein, die eine orthopädische oder unfallchirurgische Nachbetreuung brauchen. Aber auch Patienten nach anderen Operationen, die einen stabilen Allgemeinzustand aufweisen und nicht auf ein Intensivbett angewiesen sind, können aufgenommen werden.

Die Details der Vergütungen müssen noch auf der Bundesebene ausgehandelt werden. „Wir sind jetzt aufgrund der Dynamik in der Entwicklung bereits ohne feste Zusagen der Politik in Vorleistung getreten. Ich gehe aber davon aus, dass wir auskömmlich vergütet werden und es auch eine angemessene Leerstandsfinanzierung geben wird, denn der Leerstand ist Vorsorge für die erwartete Spitze der Corona-Infektion“, ergänzt Dr. Norbert Hemken.

Auch was die gesamte Organisation betrifft, inklusive Personalplanung, hat das Reha-Zentrum bereits proaktiv zahlreiche Vorbereitungen getroffen. „Mein großer Dank geht hier an die gesamte Mannschaft im Reha-Zentrum“, sagt Dr. Norbert Hemken. „Jeder Einzelne hat seinen Beitrag durch Engagement, Integrität und Flexibilität geleistet. Jetzt gilt es, diese aktuell nicht einfache Phase auch als Chance zu betrachten und daraus gemeinsam gestärkt herauszukommen.“

Sicher ist, auf das Reha-Zentrum am Meer wird jetzt jede Menge Neues zukommen. Insgesamt werden in Niedersachsen auf Grundlage des Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetzes rund 2.000 zusätzliche Klinik-Betten in Reha-Zentren geschaffen.

Gesundheitsmaßnahmen im Reha-Zentrum am Meer

Stand: 17. März 2020

Gesundheitszentrum am Meer stellt Betrieb für externe Gäste vorläufig ein

Externe Besucher sind im Reha-Zentrum am Meer bis auf weiteres nicht zugelassen

Therapien für stationäre Gäste werden nach Plan durchgeführt

Das Gesundheitszentrum im Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn stellt zum 20. März seinen Betrieb für externe Patienten vorläufig ein. Das bedeutet, dass Rezeptierungen durch den niedergelassenen Haus-, Fach- oder Badearzt nicht zur Verfügung stehen. Betroffen sind insbesondere Anwendungen der Krankengymnastik, Massagen und Moorbäder. Das Gesundheitszentrum bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Darüber hinaus hat das Reha-Zentrum am Meer zahlreiche weitere Maßnahmen umgesetzt, um die Mitarbeiter und Gäste weiterhin effektiv vor einem Infektionsrisiko zu schützen. Dazu gehört unter anderem, dass ab sofort keine externen Besucher im Reha-Zentrum am Meer zugelassen sind. Auch der Besuch von Angehörigen ist nicht gestattet.

Für die stationären Gäste werden alle Therapien wie geplant durchgeführt. Schutzmaßnahmen greifen unter anderem damit, dass Gruppentherapien entzerrt und verstärkt Einzeltherapien angeboten werden.

Wellness am Meer stellt Betrieb vorläufig ein

Vorbeugende Maßnahme zum Schutz der Mitarbeiter und Gäste

Stand: 16. März 2020

Um die Mitarbeiter und Gäste im Wellness am Meer in Bad Zwischenahn weiterhin vor einem Infektionsrisiko zu schützen, bleiben das Wellenbad am Meer, das Wellnessdorf am Meer und die Sauna am Meer ab Dienstag, 17. März, auf unbestimmte Zeit geschlossen. Auch die Präventionskurse für externe Gäste im Reha-Zentrum am Meer, dazu gehören Rückenfit, Aquafitness und Beckenbodentraining sowie das Präventionswochenende Aquafitness, sind bis auf weiteres abgesagt. Alle bereits registrierten Teilnehmer werden direkt informiert.

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